Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 4. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

risch —rumänischen Beziehungen teilt er mit, daß sich der Schwer­punkt von der Minderheitenfrage auf die territoriale Frage ver­schoben habe; der Gesandte kündigt an, er werde der englischen Regierung in Kürze ein Memorandum überreichen, das die terri­torialen Forderungen der ungarischen Regierung enthalte und die Argumente anführe, durch welche die Forderungen auch von europäischen strategischen Gesichtspunkten her begründet würden; der Gesandte führt aus, für die ungarische Regierung wäre es von großer Bedeutung, wenn sie von der englischen Regierung für die Zukunft, in Form geheimer Erklärungen, die Garantie erhielte, daß die englische Regierung die ungarische Frage im Auge behalten und die Lösungen unterstützen werde, welche die Regelung der Gebietsfragen zwischen Ungarn und Rumänien oder mit anderen Nachbarn Ungarns zum Ziele haben. VII. SUMNER WELLES' EUROPAREISE; DIE VORBEREITUNG DES KRIEGES IM WESTEN; DIE BESETZUNG DÄNEMARKS UND NORWEGENS; MINISTERPRÄSIDENT TELEKIS REISE NACH ROM UND SEIN BRIEF AN HITLER (10. Februar— 10. Mai 1940) 530. 10. 2. 1940 Washington 531. 10. 2. 1940 Rom 532. 11. 2. 1940 Budapest 533. 11. 2. 1940 Belgrad 534. 12. 2. 1940 Budapest Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Washington an den A ußenminisler Der Gesandte bittet um Anweisung für seine Unterredungen vor Sumner Welles' Europareise. Bericht des ungarischen Militärattaches in Rom an den General­stabschef Der Militärattache berichtet, er habe wegen des Kredites für die Aufrüstung der ungarischen Armee mit Mussolini und Ciano ver­handelt; Mussolini erklärte, die militärische Bereitschaft Italiens werde in einem Tempo gesteigert, daß Italien innerhalb 6 Monaten die größte Schlagkraft erreiche. Chiffre-Telegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Washington Antwort auf das Aktenstück Nr. 530. Anweisung an den Gesandten, Sumner Welles mitzuteilen, die ungarisch —rumänischen Gegen­sätze könnten nur in der Form geregelt werden, daß Ungarn im Karpatenbecken entscheidenden Einfluß erhält, um in diesem Gebiet seine militärpolitischen Aufgaben erfüllen zu können; nur Ungarn sei in der Lage, in Mitteleuropa die bürgerliche Ordnung aufrechtzuerhalten, was in ferner Zukunft auch für Rumänien von Nutzen wäre, deshalb wolle Ungarn die territorialen Fragen im geeignetsten Augenblick des militärischen Konflikts lösen; sollte Rumänien anderen Staaten auf Kosten Ungarns territoriale Kon­zessionen machen, würde die ungarische Regierung die entsprechen­den Konsequenzen ziehen. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Der Artikel des Pester Lloyd vom 6. Februar und die Erklärungen des Außenministers dem jugoslawischen Gesandten in Budapest gegenüber haben in Jugoslawien Bestürzung verursacht; im jugo­slawischen Außenministerium wurde mitgeteilt, der Standpunkt der ungarischen Regierung werde auch auf die jugoslawisch — ungarische Annäherung Rückwirkungen haben. Note der amerikanischen Gesandschaft in Budapest an den Außen­minister Der Präsident der Vereinigten Staaten wünscht zwischen der amerikanischen Regierung und anderen neutralen Staaten einen 892

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