Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 4. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

m 245. 26. 7. 1939 Warschau 246. 27. 7. 1939 Budapest 247. 27. 7. 1939 Warschau 218. 27. 7. 1939 Warschau 249. 29. 7. 1939 London 250. 31. 7. 1939 London mit einem Konflikt s„i zur Zeit vor allem in der polnischen Frage zu rechnen; eine endgültige Antwort behalte er sich noch vor. Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außen­minister Der deutsche Botschafter in Warschau, Moltke, teilt mit, es sei seine Absicht gewesen, mit dem polnischen Außenminister Ver­bindung aufzunehmen, nach Rydz-Smiglys Erklärung aber habe er diesen Plan aufgegeben; den Vorschlag des Gesandten, sich durch seine Vermittlung mit dem polnischen Außenminister auf neutralem Boden zu treffen, hält der Botschafter nicht für aktuell. Nach Meinung des Gesandten ist die Atmosphäre im Warschau für eine italienische diplomatische Vermittlung nicht günstig. Chiffre-Telegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Rom Als Antwort auf das Aktenstück ]Nr. 244 erklärt der Außenminister, die ungarische Regierung wolle ihre Freundschaft mit den Achsen­mächten nachdrücklich unterstreichen und beabsichtige daher sein Verhältnis zu Deutschland für den Kriegsfall zu klären; die deutsche und die italienische Regierung hätten auch bisher gewußt, daß Ungarn nicht in einen Krieg gegen Polen eintreten könne, es sei allerdings eine so grundlegende Änderung der polnischen Haltung vorstellbar, daß dadurch die moralische Verpflichtung der unga­rischen Regierung gegenüber Polen aufgehoben werden würde. Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außen­minister Der Gesandte berichtet, er habe Kobylanski mitgeteilt, ein Besuch des ungarischen Außenministers in Warschau sei zur Zeit nicht möglich. Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außen­minister Kobylanski führt in einem Gespräch mit dem Gesandten aus, Deutschland werde, wenn es das englische Angebot (Hudson-Plan) nicht annehme und den Weg des Krieges beschreite, eine schwere Niederlage erleiden; in Anbetracht der schwerwiegenden Kon­sequenzen eines Krieges müsse sich Ungarn neben der Freund­schaft mit Polen auch nach anderen Staaten hin sichern. Nach Meinung des Gesandten hat Becks Einfluß auf die polnische Außen­politik seit der Zunahme der deutschfeindlichen Richtung merk­lich abgenommen. Bericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister Information über die Umstände, unter denen die Verhandlungen zwischen Hudson und Wohltat zustandegekommen sind und über die Gründe für ihren Abbruch. Bericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister Bei der Überreichung des Memorandums der ungarischen Begierung meinte Sargent, die deutsche Presse würde die schlechte Behand­lungsweise der ungarischen Minderheiten in Rumänien deshalb übertreiben, um einen gemeinsamen Widerstand gegen deutsche Absichten durch Schürung der Gegensätze zu verhindern und um sich in diesem Falle Ungarns Mitwirkimg beim Vordringen auf dem Balkan zu sichern; Barcza führt aus, der Friede in Mittel- und Süd­osteuropa würde gefördert werden, wenn die englische Regierung Rumänien aufforderte, die Minderheitenfrage und die ungarischen Gebietsansprüche zu regeln; der Gesandte erbittet den offiziellen Standpunkt der Regierung zum Umfang der Gebietsansprüche. 853

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