Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 4. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

231. 3. 8. 1939 Rom 252. 3. 8. 1939 London 253. 3. 8. 1939 Rom 254. 4. 8. 1939 London 255. 5. 8. 1939 Berlin 256. 5. 8. 1939 Warschau 257. 5. 8. 1939 Belgrad Aufzeichnungen des ungarischen Militärattaches in Rom über Bespre­chungen zwischen dem italienischen Generalstabschef und dem unga­rischen Generalstabschef Henrik Werth Generalstabschef Werth betont, es sei nötig, die materiellen und militärischen Fragen der italienisch —deutsch —ungarischen Zu­sammenarbeit zu lösen; Pariani erklärt dazu, Verhandlungen könn­ten nur gemeinsam mit den Deutschen begonnen werden; ein deutsch —italienischer Operationsplan sei nicht ausgearbeitet wor­den, sofern die Balkanstaaten im Kriegsfalle neutral bleiben, ihre wirtschaftlichen Kraftquellen aber den Achsenmächten nicht zur Verfügung stellten, würden Deutschland und Italien die Besetzung dieser Staaten beschließen; Generalstabschef Werth gibt den Ope­rationsplan des ungarischen Generalstabes gegen Rumänien be­kannt; Pariani führt aus, zu detaillierten Besprechungen könne es nur kommen, wenn Rumänien das Operationsziel der drei Staaten wäre; einen Angriff auf Rumänien würde er von jugoslawischem Gebiet aus für richtiger halten; anstelle einer schriftlichen Fest­legung der allgemeinen Prinzipien schlägt er eine mündliche Verein­barung vor. Bericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister Äußerungen des rumänischen Gesandten in London lassen darauf schließen, daß das englische Außenministerium in entsprechender Form auf die Wichtigkeit einer Verbesserung der ungarisch — rumänischen Beziehungen hingewiesen hat. Brief des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Über die Antwort auf Ministerpräsident Telekis Brief hat ein Meinungsaustausch zwischen der deutschen und der italienischen Regierung stattgefunden, eine Vereinbarung ist nicht getroffen worden; nach Ciános Ansicht sei eine schriftliche Antwort über­flüssig, da der Außenminister nach Deutschland und nach Italien fahren werde; in der slowakischen Frage rät er zur Vorsicht; mit dem Ausbruch eines bewaffneten Konfliktes rechne er in naher Zukunft nicht. Bericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister Der deutsche Botschafter in London, Dirksen, teilt mit, er wisse von Chamberlains Bestrebungen, eine deutsch —englische Überein­kunft zustandezubringen, konkrete Informationen über die Absich­ten der englischen Regierung aber besitze er nicht; soweit er infor­miert sei, habe die nach Moskau entsendete englisch —französische Militärkommission nicht die Aufgabe über die militärische Zusam­menarbeit zu verhandeln, sondern Erkundigungen über die militä­rische Stärke und Bereitschaft der Sowjetunion einzuziehen. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an din Außenminister Nach Informationen aus dem deutschen Außenministerium ist die Antwort auf Ministerpräsident Telekis Brief vom 21. Juli — der in Berlin einen ungünstigen Eindruck hinterlassen hat — noch nicht fertiggestellt; W roermann drückte die Hoffnung aus, daß sich beim Deutschlandbesuch des Außenministers die deutsch —ungarischen Beziehungen günstig klären werden. Bericht des ungarischen Geschäftsträgers in Warschau an den Außen­minister Nach Aussage Kobylanskis würde eine Vereinigung Danzigs mit dem deutschen Zollgebiet Polens sofortiges militärisches Eingrei­fen zur Folge haben; der polnische Oberkommissar habe dem Danziger Senat eine diesbezügliche Note überreicht. Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Der jugoslawische Außenminister erklärt, Jugoslawien möchte im 8 54

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