Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 4. kötet
Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata
166. 25. 5. 1939 Warschau 165. 25. 5. 1939 Bericht des ungarischen Geschäftsträgers in Warschau an den AußenWarschau minister Polnische politische Kreise sehen eine Möglichkeit zur Milderung der deutsch —polnischen Spannungen; der Gesandte hat den Eindruck, die polnische Regierung aber wolle nicht die ersten Schritte tun, hoffe aber, daß sich der italienische Einfluß stärker durchsetze, da Italien nach polnischer Auffassung wegen Danzig nicht in einen Krieg verwickelt werden möchte. Bericht des ungarischen Geschäjtsträgers in Warschau an den Außenminister Eingehender Bericht über den Zwischenfall in Danzig am 20. Mai und über den Notenwechsel zwischen dem polnischen Oberkommissar und dem Danziger Senat. 167. 26. 5. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Rom Ribbentrop hat Ciano gegenüber erklärt, Deutschland werde nicht als Angreifer gegen Polen auftreten, wenn die polnische Regierung den Angriff nicht provoziere; die italienische Regierung würde die friedliche Beilegung des polnisch—deutschen Gegensatzes wünschen, denn wegen Danzig möchte sie nicht in einen Krieg verwickelt werden, wozu sie der Bündnisvertrag verpflichten würde. 163. 26. 5. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Rom Ciano erklärte im Zusammenhang n.it seinem Berlin-Besuch: Punkt 6 des deutsch —italienischen Abkommens stelle keine Einteilung der befreundeten Staaten in Interessensphären dar; lediglich für das Mittcimeer und die Adriaküste habe man sich aul einen ausschließlich italienischen Einfluß geeinigt: der Abschluß eines englisch —französisch —sowjetischen Beistandspaktes würde die Einbeziehung Japans in den zweiseitigen Bündnisvertrag nach sich ziehen; die Aufhebung der italienisch — englischen Vereinbarung " und des Gentleman's Agreement sei zu erwarten; den Anschluß der befreundeten Staaten an das Abkommen hat Ciano nicht erw ahnt. 169. 26. 5. 1939 Chiffre-Telegramm des ungarischen Geschäftsträgers in Warschau an Warschau den Außenminister Im Zusammenhang mit dem Aktenstück Nr. 163 erklärt Lubienski, die Mitteilungen des polnischen Gesandten in Budapest entspächen nicht dem Standpunkt der polnischen Regierung; ein Anschluß Ungarns an den deutsch —italienischen Bündnisvertrag hingegen würde bedeuten, daß die polnische Regierung den rumänischen Wünschen nicht mehr ausweichen könne, über die dann notwendigen Schritte aber habe die Regierung noch nicht entschieden. Reskript des Leiters der politischen Abteilung an den ungarischen Gesandten in Berlin Anweisung an den Gesandten, im deutschen Außenministerium mitzuteilen, die Bemerkungen über Sopron, Moson und Vasvár im Artikel „Unser Stück Pußta" in der Märznummer der amtlichen Zeitschrift „Neues Volk" könnten den Eindruck crwecken, daß trotz wiederholter Äußerungen Hitler», gewisse politische Kreise territoriale Forderungen gegenüber Ungarn erheben. 171. 27. 5. 1939 Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Berlin Außenminister Zu Punkt 6 des deutsch —italienischen Bündnisvertrages bat Woermann erklärt, er stelle in erster Linie eine Geste für Japan dar; auf die Sondierung nach den Interessensphären reagierte er nicht. 172. 30. 5. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister London Sargent drückte seine Genugtuung über die Mehrheit der Regierungs170. 26. 5. 1939 Budapest 842