Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 4. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

partei bei den ungarischen Abgeordnetenwahlen aus und erklärte, man verstehe die gegenwärtige Grundeinstellung der ungarischen Außenpolitik und man keime die Schwierigkeiten der ungarischen Regierung; im Kriegsfalle aber könnten die kleineren Staaten ihre Neutralität nicht aufrechterhalten und daher müsse auch Ungarn zwischen den beiden gegnerischen Lagern wählen. 173. 30. 5. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister London Zu den englisch —sowjetischen Verhandlungen erklärt Sargent, der Abschluß des englisch —französisch. —sowjetischen Beistandspakte« sei in Kürze zu erwarten; das Bündnis mit der Sowjetunion sei die einzige Möglichkeit, der von der englischen Regierung abge­gebenen Garantieerklärung auch militärischen Wert zu verleihen; an dem Bündnissystem zur Verhinderung der deutschen Expansion könne sich jeder Staat beteiligen; die Staaten, die wegen ihrer geographischen l äge dem Bündnis nicht beitreten könnten, würden, sofern ihre Selbständigkeit oder territoriale Integrität angegriffen würde und sie um Hilfe ersuchten, sofort von England und seinen Verbündeten Unterstützung erhalten; in der deutsch —polnischen Frage sei keine Seite bereit, entgegenkommende Schritte zu tun. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Der Gesandte hat dem jugoslawischen Außenminister mitgeteilt, >vegen des Widerstandes der rumänischen Regierung, beabsichtige die ungarische Regierung zur Zeit nur eine Minderheiten Verein­barung mit Jugoslawien abzuschließen, die auch Rumänien gegen­über eine Initiative darstellen kennte. Bericht des ungarischen Gesandten in Boriin an den Außenminister In Kreisen der Nationalsozialistischen Partei ist man der Meinung, die englische Regierung werde nach Abschluß des englisch —fran­zösisch —sowjetischen Bündnisses selbst auf die friedliche Lösung der Danzig-Prage drängen, um so mehr als weder die englische noch die französische Regierung wegen Danzig Krieg führen wolle. Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Zur ungarisch —jugoslawischen Annäherung hält Smiljanic eine wechselseitige Minderheitenerklärimg nicht für ausreichend und schlägt daher vor, die Minderheitenerklärung durch eine Freund­schafts-Deklaration zu ergänzen; seiner Meinung nach könnte die Schaffung einer neutralen Vierergruppe zwischen Ungarn, Jugo­slawien, Rumänien und Bulgarien die Voraussetzung für eine rumänisch —ungarische Annäherung sein. Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Zum Berlin-Besuch Prinz Pauls von Jugoslawien hat Weizsäcker erklärt, Ziel des Besuches sei Jugoslawiens Bindung an die Achsen­mächte gewesen; bei den Besprechungen ist möglicherweise Jugo­slawiens Beitritt zum Antikominternpakt zur Sprache gekommen; gleichzeitig mit der Betonung der deutsch —jugoslawischen Freund­schaft beschäftigt sich die amtliche deutsche Presse mit der Rolle der Achsenmächte bei der Konsolidierung der Lage in Mittel­europa; Sztójay teilt dem Staatssekretär mit, die ungarische Regie­rung sei auf bilateraler Ebene zu einer Einigung mit Jugoslawien und Rumänien bereit. 178. 2. 6. 1939 Brief des Leiters der politischen Abteilung an den ungarischen Ge­Budapest sandten in Berlin Sofern von Seiten des deutschen Außenministeriums im Zusammen­hang mit den ungarisch-polnischen Beziehungen neue Empfind­lichkeiten zu beobachten sind, soll der Gesandte sich auf die deut­schen Gesten für Rumänien und die Slowakei berufen, die die 174. 30. 5. 1939 Belgrad 175. 1. 6. 1939 Berlin 176. 1. 6. 1939 Belgrad 177. 2. 6. 1939 Berlin 843

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