Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

der Luftwaffe mit Riesenschritten auf. Der Bau an den Festungen im Westen werde fortgesetzt. Wenn die Polen die Danziger Ansprüche Deutschlands anerkennen, sei Deutschland bereit, die westlichen Grenzen Polens endgültig anzuerkennen. Bis zum völligen Ausbau der Armee und des Festungssystems gedächte Hitler von einem Krieg mit den Westmächten Abstand zu nehmen und auch die Italiener bis zur Verwirklichung einer 20 Millionen zählenden deutschen Wehr­macht davon abzuhalten. Die slowakisch-deutschen Beziehungen seien günstig. Mit Rumänien seien die Deutschen in wirtschaftlicher Be­ziehung zufrieden, mit Jugoslawien nähmen sie vorläufig einen opti­mistisch zurückhaltenden Standpunkt ein. 399. 9. 3. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Generaloberst Brauchitsch, Oberbefehlshaber der deutschen Land­streitkräfte, würde gerne Ungarn einen Besuch abstatten, der Ge­sandte beantrage dessen Einladung. Brauchitsch sei nicht vollkommen von der Freundschaft Ungarns zu Deutschland überzeugt; er hätte sich auch nach den ungarisch-polnischen und den ungarisch-rumäni­schen Beziehungen erkundigt. Er halte die weitere Stärkung der ungarischen Honvéd für notwendig. Sztójay hätte die Sympathien Ungarns zu Deutschland und die Notwendigkeit der Rückgliederung der Karpatoukraine betont. 400. 9. 3. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Ribbentrop sei gegenwärtig nicht geneigt, die ungarischen Ansprüche auf die Karpatoukraine in irgendeiner Form anzuerkennen und er­mahne zu Geduld. Der Gesandte habe den Eindruck, die Deutschen seien gegen alles, was für Polen vorteilhaft wäre. Die polnisch-deut­schen Beziehungen gestalteten sich ungünstig. Die Deutschen hegten den Verdacht, daß es zur Bildung eines polnisch-rumänisch-ungari­schen Blockes käme. 401. 10. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­Berlin minister Der Gesandte hätte Weizsäcker die ungarischen Ansprüche auf die Karpatoukraine vorgetragen und um deren Anerkennung gebeten. Weizsäcker halte die öffentliche Anerkennung für nicht entsprechend. Der Gesandte betonte, daß nur der Reichsverweser und der Außen­minister von der Anerkennung der ungarischen Ansprüche erfahren sollten, doch ließe sich, wäre man im Besitze dieser Anerkennung, jede deutschfeindliche Kundgebung aufs erfolgreichste zurückweisen. — Weizsäcker erklärte, daß das tschechische Auftreten die deutsche Regierung überraschte: Die slowakische Regierung sei gewaltsam entfernt, und in Pozsony (Bratislava) das Standrecht verkündet worden. Nach seinen Informationen gedächten die Tschechen die Selbständigkeit der Slowakei zu verhindern. Er hätte den Eindruck, daß die Deutschen — wenn es zu ernsteren Zusammenstößen zwischen Tschechen und Slowaken käme — in Pozsony (Bratislava) und die benachbarten Dörfer einmarschieren würden. Der Gesandte betonte, die tschechische Frage sei nur durch die völlige Aufteilung des Landes zu lösen, und Ungarn erhebe Anspruch auf das Gebiet der Karpato­ukraine. 402. 10. 3. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Rom Nach der Information des Außenministers gedenke man Spanien in den Antikominternpakt einzubeziehen. Hierzu sei die gemeinsame Einladung aller Staaten, die Mitglieder des Paktes sind, notwendig. Ungarn sei zu einer solchen Einladung nicht aufgefordert worden. Der Gesandte möge zu ermitteln trachten, wie die Nachricht in bezug auf den Beitritt Spaniens zu bewerten sei. 50 Magyarország külpolitikája 785

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