Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

Scheidung in dieser Frage von der Haltung der Deutschen abhängig zu machen. Der deutsche Geschäftsträger in Prag brachte den ungari­schen Motiven nur wenig Verständnis entgegen, machte sich die unga­rischen Ansprüche nicht zu eigen und meinte, Berlin stehe auf der Grundlage des Wiener Schiedsspruchs. 391. 6. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Prag an den Außen-, Prag minister Nach der Information der Nationalbank in Prag sei die Tschecho­slowakei infolge der Angliederung des Sudetengebietes an das Reich verpflichtet, die entsprechende Golddeckung der in deutschen Hän­den befindlichen Banknoten der deutschen Reichsbank zu übergeben Dieser Goldwert betrage ungefähr 370 000 000 tschechische Kronen 392. 6. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Prag an den Außen­Prag minister Der Gesandte berichtet über die in der karpatoukrainischen Regierung stattgehabten Ministerwechsel. 393. 6. 3. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Nach der Information durch den Legationsrat der polnischen Bot­schaft in Berlin hätte Ribbentrop Hitlers Erklärung, daß die Karpato­ukraine Deutschland nicht sonderlich interessiere, bestätigt. Der Legationsrat hätte betont, daß die Polen unverzüglich in die Karpato­ukraine einmarschierten, wenn es daselbst zu einer antipolnischen Agitation käme. 394. 7. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außen­Rom minister Ciano hätte sämtliche politischen Fragen mit Beck besprochen. Polen gedächte die Karpatoukraine nicht einzuverleiben, doch beschäftige es die gemeinsame polnisch-ungarische Grenze lebhaft. Ciano empfehle Ungarn, es möge sich des deutschen Widerstandes wegen in der Karpatoukraine nicht in Abenteuer einlassen. 395. 7. 3. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an seinen ständigen Stellvertreter, Budapest derzeit in Prag Vörnle möge — falls er es für zweckmäßig hält — an zuständiger Stelle erwähnen, daß die Trennung der Slowakei von Böhmen und Mähren die Wiederherstellung der Ruhe verzögern würde. 396. 7. 3. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Nach der Information des Gesandten seien slowakische Minister in Berlin gewesen und hätten angeblich auch mit Göring unterhandelt. Es wird verlautbart, daß tschechoslowakisch-deutsche wirtschaftliche Fragen zur Sprache gebracht worden seien, wahrscheinlich sei es jedoch auch zur Erörterung politischer Probleme gekommen. Die Bestrebungen zur Erzielung der Autonomie der Slowakei würden von deutscher Seite unterstützt. 397. 7. 3. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Von deutscher Seite würden neue Versuche zur wirtschaftlichen • Zusammenarbeit mit Rumänien unternommen. Man knüpfe große Hoffnungen an die Vertiefung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Unter der Führung des Ministerialdirektors Wohltat habe sich eine Delegation nach Rumänien begeben, um über die Rohstoff­lieferungen, insbesondere die öllieferung zu unterhandeln. 398. 9. 3. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Der Gesandte sei von einem Göring nahestehenden Bekannten folgen­dermaßen informiert worden: Deutschland rüste vor allem bezüglich 784

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