Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

384. 3. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­Berlin minister England, Frankreich und die Tschechoslowakei hätten bezüglich der Sicherung der tschechoslowakischen Grenzen eine Frage an den deutschen Außenminister gerichtet. Nach der Antwort der deutschen Regierung sei die Frage der tschechoslowakischen Grenzen noch nicht genug reif, um entschieden zu werden. 385. 3. 3. 1939 Brief des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Berlin Budapest Die Achsenmächte seien wirtschaftlich in einer schweren Lage, deren Wirkung sich auch in Ungarn fühlbar macht. Von Seiten Deutschlands sei eine entsprechende Geste nötig, um diese Wirkung zu kompen­sieren. Hierzu wäre die Lösung der karpatoukrainischen Frage am geeignetsten. Der Außenminister weist den Gesandten an, er möge bei der deutschen Regierung die wirtschaftliche Bedeutung der Karpato­ukraine für Ungarn auseinandersetzen, die sich durch die Abforstungen ergebende Lage betonen und dem deutschen Außenministerium ver­sichern, daß die ungarische Regierung, wenn es zur Rückgliederung der Karpatoukraine kommt, Deutschlands Wünsche in bezug auf den Verkehr nach Osteuropa berücksichtigen werde. 386. 3. 3. 1939 Bericht des ungarischen Konsuls in Bratislava an den Leiter der politi­Bratislava sehen Abteilung im Außenministerium Bezüglich der Holzung in der Karpatoukraine besitze der Konsul noch keine verläßlichen Informationen, angeblich werde sie nicht in hohem Maße vorgenommen. 387. 4. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­Berlin minister Nach Ansicht des stellvertretenden deutschen Staatssekretärs des Äußeren sei von Seiten der zum Antikominternblock gehörenden Staaten nicht mit einer neuen Geste zugunsten Ungarns zu rechnen. 388. 4. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­Berlin minister Ribbentrop hätte die in bezug auf die karpatoukrainische Frage ver­langte Geste nicht in Aussicht gestellt, sondern um Geduld gebeten. Die Beziehungen zwischen der Tschechoslowakei und Deutschland entwickelten sich nicht gut. Er erkundigte sich nach den auf dem Weg über die Karpatoukraine für Ungarn bestimmten polnischen Waffen­lieferungen. 389. 5. 3. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außenminister Bukarest Mitteilungen Gafencus: Es wäre wünschenswert, wenn die West­mächte auch weiter an der Donauschiffahrt teilnähmen. Die Deut­schen und Italiener halten die Regelung der ungarisch-rumänischen Beziehungen für nicht zeitgemäß, die rumänische Regierung aber halte diese für notwendig und sei auch bereit, dazu beizutragen. Er trachte, über die Pläne der polnischen Regierung anläßlich seines Besuches in Warschau Näheres zu erfahren. Die rumänische Regierung habe nichts gegen eine Erstarkung Ungarns einzuwenden, wenn sich diese zu Lasten eines anderen Staates vollziehe; gerne würde sie die Lösung der karpatoukrainischen Frage zur Regelung der ungarisch­rumänischen Beziehungen heranziehen; der Gesandte hätte die Min­derheitenfrage als Hindernis eines Übereinkommens erwähnt. 390. 6. 3. 1939 Chiffretelegramm des ständigen Stellvertreters des ungarischen Außen­Prag ministers an den tschechoslowakischen Außenminister Der Stellvertreter des ungarischen Außenministers teilte dem tschecho­slowakischen Außenminister die wirtschaftlichen Ursachen der An­gliederung der Karpatoukraine an Ungarn mit. Der Außenminister verschloß sich diesem Gedanken nicht, gedächte jedoch, die Ent­783

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