Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

311. 312. 10. 2. 1939 Berlin 11. 2. 1939 Rom sehen Botschafters in der Sowjetunion hätte er nicht in Aussicht ge­stellt, da er hierüber zunächst mit Deutschland und Japan zu unter­handeln wünsche. 309. 9. 2. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außen­Rom minister Ciano bedauere den Sturz von Stojadinovic, da dieser die Absicht gehabt hätte, dem Antikominternblock beizutreten, aus dem Völker­bund auszuscheiden und sich mit Ungarn zu einigen. Er rate, Ungarn möge dem neuen Ministerpräsidenten gegenüber vorläufig eine äußerst reservierte Haltung einnehmen. 310. 9. 2. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Berlin Nach der Information des Außenministers möchte Gafencu auf Grund der Besprechungen in Bled mit Ungarn und Jugoslawien einen Dreier­vertrag abschließen. Er sei bereit, unabhängig vom Bieder Abkom­men, jedoch nur separat, auf neuen Grundlagen und in einem sehr langsamen Tempo zu verhandeln. Der Gesandte solle Ribbentrops Ansicht über diesen Standpunkt feststellen. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­minister Der Gesandte sei bisher noch nicht vom Staatssekretär des Äußeren empfangen worden, so daß er der Anweisung in bezug auf die Annähe­rung Rumäniens noch nicht nachkommen konnte. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außen­minister Ciano würde später den Standpunkt der Großmächte, die dem Anti­kominternpakt angehören, in bezug auf die gemeinsame Demonstra­tion gegen die Sowjetunion mitteilen. Nach Ansicht des japanischen Gesandten in Rom werde seine Regierung kaum an der Demonstration teilnehmen, und auch die japanische Botschaft in Moskau würde die diplomatische Vertretung der ungarischen Regierung nur provisorisch übernehmen. 313. 12. 2. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­Berlin minister Der Gesandte teilt die Antwort Ribbentrops auf die bezüglich der karpatoukrainischen Lage an ihn gerichtete Frage mit. Der Reichs­außenminister hätte neuerdings betont, man erwarte, daß Ungarn — im Sinne der Besprechungen Csákys in Deutschland — keine selbständige Aktion gegen die Karpatoukraine in die Wege leitet bzw. durchführt. 314. 13. 2. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister London Der Gesandte unterbreitet die Meldung seines Vertrauensmannes. 314a. Beilage Aufzeichnung über die Rede des englischen Abgeordneten Londonderry Auf einer Zusammenkunft des Vereins der rechtsgesinnten Mitglieder der englischen Konservativen »1900 Club« hat Lord Londonderry eine Rede gehalten. Er gab die Beweggründe für seine bisherige pro­deutsche Orientierung an und kam dann auf seine, im Interesse der Entwicklung der englischen Luftwaffe ausgeübte Tätigkeit zu sprechen. Ende 1939 würde sich England gegenüber der deutschen Luftwaffe das Ubergewicht verschaffen. Bisher sei die Intervention Englands weder der Tschechoslowakei noch anderer deutscher Taten wegen notwendig gewesen; wenn aber Hitler die englischen Kolonialinteressen gefährdete, müßte England jedes Risiko wagen. Uber die Judenfrage hätte er mit Göring unterhandelt und die Judenverfolgungen ver­urteilt.. 773

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