Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

315. 11. 2. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Belgrad Der deutsche Gesandte in Belgrad bedauere den Rücktritt von Stoja­dinovic. Seines Erachtens müsse die Cvetkovic-Regierung die kroati­sche Frage lösen, falls ihr das nicht gelänge, würde Stojadinovié zurückgerufen werden. Die Außenpolitik der neuen Regierung bleibe unverändert. Der Außenminister Cincar-Markovic sei deutschfreund­lich und eine persona grata in Berlin. 316. 13. 2. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Belgrad Nach Ansicht des französischen Gesandten würde Frankreich jedes ungarisch-jugoslawische Abkommen gerne sehen, das nicht das Ziel verfolgte, die Beziehungen Jugoslawiens zur Achse enger zu gestalten. 317. 14. 2. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außen­Rom minister Berlin und Tokio wünschten nicht, an der Demonstration gegen die Sowjetunion teilzunehmen. Ciano würde überlegen, welche Schritte er tun könnte. 318. 14. 2. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außenminister Warschau Nach Kobylanskis Beurteilung hätte Ungarn im Interesse seiner Freundschaft zu Deutschland die karpatoukrainische Frage ad calendas graecas verschoben. Der Gesandte ersucht um Information, ob die ungarische Regierung die Frage neuerdings in Berlin aufge­worfen hätte, und ob die deutsche Regierung die scheinbare Uninteres­siertheit Ungarns als definitiv betrachte. Brief des ungarischen Konsuls in Zagreb an den Außenminister Macek lege Gewicht darauf, daß der Konsul auch bei ihm einen An­trittsbesuch abstatte. Der Konsul ersuche um eine diesbezügliche Anweisung. Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außenminister Der Staatssekretär für deutsche Minderheiten Karmasin hätte sich tagelang in der Karpatoukraine aufgehalten, und unter seiner Teil­nahme sei der Ukrainisch-Deutsche Verein gegründet worden. Der polnische politische Staatssekretär frage nun, welcher Meinung Ungarn im Hinblick auf die Agitation der Deutschen sei, seines Erachtens interessiere sich Ungarn schon nicht mehr genug für die karpato­ukrainische Frage. 321. 15. 2. 1939 Bericht des ungarischen provisorischen Geschäftsträgers in Paris an den Paris Außenminister Der Gesandte Rochat sprach über die spanischen Flüchtlinge in Frankreich. Er hoffe, Franco werde Gnade für Recht ergehen lassen, und die zumeist unschuldigen Menschen würden in ihre Heimat zurück­kehren, die politisch exponierten kommunistischen und anarchisti­schen Elemente dagegen in Frankreich bleiben können. Die Grenze überschreitende Soldaten würden entwaffnet und solche, die nicht in ihre Heimat zurückkehren wollten, interniert. Die Franzosen seien geneigt, Franco und seine Regierung anzuerkennen, doch bereite ihnen die Liquidierung der diplomatischen Beziehungen zur früheren spanischen Regierung Sorge. Rochat halte einen italienisch-französi­schen Krieg für nicht wahrscheinlich, in der Außenpolitik Jugosla­wiens erwarte er keine Änderung. 322. 15. 2. 1939 Bericht des ungarischen Konsuls in Zagreb an den Außenminister Zagreb Der Konsul sähe die Ursache der jugoslawischen Regierungsänderung darin, daß die Westmächte der immer größeren Achsenfreundschaft Stojadinovic' überdrüssig wären und durch Betonung der kroatischen Frage einen Druck auf Belgrad ausübten, womit sie die außenpoliti­schen Ursachen der Verabschiedung Stojadinovic' tarnten. Gleich­319. 320. 15. 2. 1939 Zagreb 15. 2. 1939 Warschau 774

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