Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

163. 30. 12. 1938 Bericht des ungarischen provisorischen Geschäftsträgers in Berlin an Berlin den Außenminister Der Staatssekretär des Äußeren Weizsäcker teilte mit, daß in bezug auf die Sicherung der tschechoslowakischen Grenzen noch keine Entscheidung vorliege. Alles hänge davon ab, wie sich die Beziehungen zwischen Deutschland und der Tschechoslowakei gestalten würden. 164. 30. 12. 1938 Bericht des ungarischen provisorischen Geschäftsträgers in Prag an den Prag Außenminister Nachrichten liefen um, daß die polnischen und tschechischen Staats­männer über die Möglichkeiten einer polnisch-tschechoslowakischen Annäherung Verhandlungen führten. Nach dem tschechoslowakischen Außenminister Chvalkovsky wurden jedoch mit der polnischen Dele­gation nur kulturelle Fragen besprochen, zu politischen Verhandlungen sei es nicht gekommen. 165. 31. 12. 1938 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Budapest Berlin Der Gesandte möge das unfreundliche Verhalten der deutschen Presse Ungarn gegenüber und die kritiklos übernommenen Verleum­dungen der slowakischen Presse bei Weizsäcker zur Sprache bringen. 166. 31. 12. 1938 Bericht des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außenminister Bukarest Zur Begründung des Austritts Ungarns aus dem Völkerbund halte es der Gesandte für geeignet, daß sich das Siebenbürger Ungartum darüber beschwerte, die rumänische Regierung hätte in den Sieben­bürger Gemeinden die Autonomie der Schulen bis auf den heutigen Tag noch nicht verwirklicht. Wahrscheinlich würde sich der Völker­bund nicht nach Gebühr mit dieser Frage befassen, welcher Umstand dann dem Entschluß der ungarischen Regierung zur Grundlage dienen könnte. Er glaube jedoch nicht, daß sich die maßgebenden szekleri­schen Kreise derzeit entschließen würden, sich diesbezüglich zu be­schweren. 167. 31. 12. 1938 Note der ungarischen Regierung an die tschechoslowakische Regierung Prag Die ungarische Regierung protestiere gegen die slowakische Hetz­propaganda gegen Ungarn. 168. 31. 12. 1938 Bericht des ungarischen Konsuls in Bratislava an den Außenminister Bratislava Der Konsul berichtet über die schwere Lage des im Gebiet des Pozso­nyer Brückenkopfes ansässigen Ungartuins. Er weist darauf hin, daß Deutschland die gerechtfertigten Anliegen der dortigen Ungarn dazu verwenden wolle, um sich in die Angelegenheiten der in Ungarn ange­siedelten Deutschen einmischen zu können; die Deutschen seien nur auf der Grundlage der Gegenseitigkeit bereit, die jeweiligen Ver­letzungen zu beseitigen. 169. 2. 1. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außenminister Bukarest Aus der Rundfunkrede des rumänischen Außenministers Gafencu hebt der Gesandte folgendes hervor: Gafencu hätte kein Wort über die Kleine Eiltente als Bündnis gesagt. Rumänien strebte aufrichtig eine vollkommene Verständigung mit den benachbarten Donau­ländern an. 170. 2. I. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außenminister Bukarest Die rumänische Regierung hätte die Absicht gehabt, der Gesandt­schaft in Berlin den Rang einer Botschaft zu verleihen. Die Wahl zum Botschafter fiel auf den deutschfreundlichen Politiker Sándor Vajda. Die Deutschen genehmigten weder die Errichtung einer Botschaft noch trugen sie zur Ernennung Vaj das bei. 751

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