Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

106. 107. 2. 12. 1938 Berlin 2. 12. 1938 Berlin deutschen Erklärung. Der Gesandte meint, Deutschland wünsche mit diesem Abkommen seine Grenzen im Westen, im Interesse der im Osten durchzuführenden Aktionen, zu sichern. 105. 2. 12. 1938 Bericht des ungarischen Gesandten in Moskau an den Außenminister Moskau Seit der tschechoslowakischen Krise widmeten die politischen Kreise in Moskau der rumänischen Frage mehr Aufmerksamkeit, da sie hofften, daß Rumänien unter der Wirkung der tschechoslowakischen Ereignisse angesichts der politischen und wirtschaftlichen Expansion Deutschlands und Italiens bei den Westmächten und der Sowjetunion Hilfe und Beistand suchen würde. Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Ribbentrop hätte die deutschfeindliche Flüsterpropaganda in Ungarn erwähnt. Zwecks Wiederherstellung der guten Beziehungen zwischen Ungarn und Deutschland beantrage der Gesandte die Elimination sämtlicher deutschfeindlicher Äußerungen. Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Im Laufe der Unterhandlungen, die der rumänische König Karl mit Hitler und Göring pflog, sei hauptsächlich von wirtschaftlichen Fragen die Rede gewesen. Die Ermordung von Codreanu und seinen Anhängern hätte in den politischen Kreisen Deutschlands einen sehr schlechten Eindruck gemacht. Der Gesandte benützte die Gelegenheit, um auf die westliche Orientiertheit der rumänischen Politik hinzu­weisen. Der Staatssekretär des Äußeren, der damit übereinstimmte, betonte die deutschfreundliche Gesinnung des Königs. 108. 3. 12. 1938 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Warschau an den Warschau Außenminister Der Kabinettschef des polnischen Außenministers erkundigte sich, ob Ungarn die Absicht habe, die karpatoukrainische Grenzsperre aufzu­heben. Die Polen würden das so auffassen, daß Ungarn seine karpato­ukrainische Politik aufgegeben hätte. 109. 3. 12. 1938 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Warschau an den Warschau Außenminister Die Nachricht über die Aufgabe der karpatoukrainischen Aktionen Ungarns hätten einen schlechten Eindruck auf den polnischen Außen­minister gemacht. Er erkundigt sich über die weiteren Pläne der ungarischen Regierung auf diplomatischem Gebiet. 110. 3. 12. 1938 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Warschau Der Außenminister teilt mit, daß die ungarische Regierung tatsächlich die Absicht habe, die gegen die Tschechoslowakei bestehende Grenz­sperre bis zu einem gewissen Grad aufzuheben, ihre karpatoukrainische Politik jedoch nicht aufgäbe. Die Einzelheiten des diesbezüglichen weiteren Verhaltens würden gegenwärtig ausgearbeitet. Die Auf­hebung der Grenzsperre werde sich allmählich vollziehen. 111. 3. 12. 1938 Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außenminister Warschau Der ungarische Gesandte in Warschau berichtet über seine mit dem deutschen Gesandten geführte Unterredung und teilt seine diesbezüg­liche persönliche Meinung mit. Demgemäß mißbilligt die deutsche Politik die Angliederung der Karpatoukraine an Ungarn; eine gemein­same ungarisch-polnische Grenze wäre ihr unerwünscht; man sei gegen eine Annäherung zwischen Budapest und Warschau. Der Ge­sandte legt die Gründe hierfür dar und stellt fest, daß die Deutschen die Karpatoukraine als Basis zur späteren Verwirklichung ihrer Politik des »Drangs nach Osten«, zur Gründung der unter ihrer Oberhoheit stehenden Groß-Ukraine und zur politischen Isolierung Polens zu benützen gedächten. 742

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