Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

vorstellbar, daß Deutschland die rumänisch-ungarischen Gegensätze ausspielen dürfte, um seine eigenen Bestrebungen zu realisieren. Das einzige Ergebnis seines Besuchs in Frankreich sei lediglich das gewe­sen, daß die Gesandtschaften zum Rang von Botschaften erhoben wurden. 100. 29. 11. 1938 Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Belgrad Der Generalsekretär im jugoslawischen Außenministerium Andric hätte beruhigt zur Kenntnis genommen, daß die ungarische Regierung nicht an eine militärische Intervention in der Karpatoukraine dächte. Rumänien hätte ein gemeinsames jugoslawisch-rumänisches Vorgehen geplant, er selbst hoffe, daß sich die Rumänen nunmehr beruhigen würden. 101. 30. 11. 1938 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Prag an den Außen­Prag minister Nach Kossays Ansicht sei eine ukrainisch orientierte Regierung in der Karpatoukraine unpopulär. Im Interesse einer Angliederung dieses Gebietes an Ungarn beantrage er die Abschaffung jedweder Terror­aktion, das Versprechen der Autonomie dieses Gebietes sowie die Bekanntmachung der geplanten wirtschaftlichen Investitionen. 102. 30. 11. 1938 Brief des Sekretärs der ungarischen Revisionsliga in Berlin an den Berlin Direktor der Ungarischen Revisionsliga Er habe aus gut informierten Kreisen gehört, daß anläßlich des Besuches Karls, des rumänischen Königs, ein Abkommen zur engsten wirtschaftlichen Kooperation zwischen Deutschland und Rumänien getroffen worden sei. Das rumänische Öl würde über eine im östlichen Teil Siebenbürgens nordwärts geführte, die Karpatoukraine und die Slowakei durchquerende Röhrenleitung nach Deutschland gelangen. Er teilt seine Erwägung über diese Nachrichten mit. 103. 30. 11. 1938 Reskript des Leiters der Abteilung VI/2 im Ministerium für Landes­Budapest Verteidigung an den Außenminister Unterbreitet die Meldung sowie das Memorandum des Militärattaches in Rom. 103a. Beilage Bericht des ungarischen Militärattaches in Rom an den Generalstabschef • Auf Grund des an ihn ergangenen Befehls hätte der ungarische Militärattache Mussolini über die karpatoukrainische Lage informiert und seine Zustimmung zum Anlaufen der karpatoukrainischen Aktion erbeten. Mussolini hätte seine Zustimmung von der Einwilligung der Deutschen abhängig gemacht. Sollte es zur Genehmigung von deut­scher Seite kommen, so würde er Ungarn 100 Flugzeuge zur Ver­fügung stellen. 103b. Beilage Aufzeichnung der Abteilung VI/2 im Ministerium für Landesver­teidigung Sie fixiert die erhaltenen Befehle und deren Durchführung. II. DIE VERSCHÄRFUNG DER UNGARISCH-DEUTSCHEN UND UNGARISCH­TSCHECHOSLOWAKISCHEN GEGENSÄTZE. DER BESUCH DES AUßENMINISTERS CSÁKY IN DEUTSCHLAND. UNGARNS BEITRITT ZUM ANTIKOMINTERNPAKT (1. Dezember 1938 — 28. Februar 1939) 104. 1. 12. 1938 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Der Plan eines deutsch-französischen Abkommens sei die logische Folge von München und der daselbst zustandegekommenen englisch­741

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