Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 2. kötet

Függelék - VI. Inhalt der Aktenstücke

573. 22. 10. 1938 Budapest 518. 13. 10. 1938 Warschau 519. 13. 10. 1938 Rom 520. 13. 10. 1938 Berlin 521. 13. 10. 1938 Warschau 522. 13. 10. 1938 Budapest 523. 14. 10. 1938 Budapest lin sei — unter Hinweis auf die militärische Ausrüstung Frank­reichs — gegen eine Unterstützung der Tschechoslowakei auf­getreten. Tagesbericht über die Unterredung zwischen dem polnischen Gesandten in Budapest , Orlowski und dem ständigen Stellvertreter des Außen­ministers , Apor Der polnische Gesandte in Budapest trägt dem ständigen Stellver­treter des Außenministers als eigenen Gedankengang vor, die unga­rische Regierung könnte den polnischen Außenminister Beck wegen der rumänischen Intervention zur gemeinsamen ungarisch-polni­schen Grenze ersuchen, den Rumänen die Eisenbahnlinie Körös­mező-Tatárhágó zu versprechen. Apor verspricht, diesen Vorschlag dem Außenminister zu unterbreiten. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außenminister Nach Kobylanskis persönlicher Ansicht sollte Ungarn die Frage der Karpatoukraine durch energische Schritte zu lösen versuchen. Jugoslawien sei an der Karpatoukraine nicht interessiert, Rumänien werde Polen zurückhalten, die französische wie die englische öffent­liche Meinung zeige Verständnis für eine gemeinsame ungarisch — polnische Grenze. Auch der deutsche Generalstab lasse keinen Widerstand erkennen. Telefonisch übermitteltes Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Ciano teilte mit, er habe den italienischen Gesandten in Prag angewiesen, der tschechoslowakischen Regierung zur Kenntnis zu geben, daß Italien die unverzügliche Rückgabe aller von Ungarn bewohnten Gebiete an Ungarn wünsche; in der Karpatoukraine müsse seiner Meinung nach die Bevölkerung stärker in Bewegung gebracht werden; er teilte außerdem noch mit, daß die deutsche Regierung in der Frage der Karpatoukraine nicht mit dem unga­rischen Standpunkt übereinstimme. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Der ungarische Gesandte hat den deutschen Staatssekretär des Äu­ßeren ersucht, bei Chvalkovsky dahin zu wirken, daß die Verhand­lungen in Komárom schnell beendet werden. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außenminister Der Leiter der politischen Abteilung im polnischen Außenministe­rium teilte auf Grund einer Information durch den jugoslawischen Außenminister mit, Jugoslawien habe in der Frage der Karpato­ukraine sein Desinteressement erklärt. Da sich hochgestellte pol­nische Persönlichkeiten eingeschaltet hätten, würde auch von rumä­nischer Seite keine Gefahr drohen. Seiner Ansicht nach würden weder Verhandlungen noch eine Konferenz der vier Großmächte zum Erfolg führen. Brief Reichsverweser Miklós Horthys an Hitler Horthy setzt Hitler davon in Kenntnis, daß die Verhandlungen in Komárom wegen des unbefriedigenden Angebots der tschecho­slowakischen Regierung von ungarischer Seite unterbrochen worden sind; er sei gezwungen, die allgemeine Mobilmachung anzuordnen; er ersucht Hitler, zu einer Besprechung über diese Frage den ehe­maligen Ministerpräsidenten Darányi zu empfangen. Aufzeichnung über ein Telefongespräch mit dem ungarischen Konsul in Bratislava Der ungarische Konsul in Bratislava teilt mit, die Slowaken wür­den sich über den Abbruch der Verhandlungen in Komárom freuen, 1013

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