Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 1. kötet
Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata
VI. ÖSTERREICHS AUSSENPOLITISCHE ISOLIERUNG UND DIE DIPLOMATISCHE VORBEREITUNG DER ANNEXION 296. 2. 10. 1937 Berlin 297. 2. 10. 1937 Prag 298. 8. 10. 1937 Wien 299. 16. 10. 1937 Wien 300. 21. 10. 1937 Prag 301. 22. 10. 1937 Wien 302. 22. 10. 1937 Washington 303. 28. 10. 1937 Warschau 304. 2. 11. 1937 Bukarest 305. 2. 11. 1937 Warschau Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Weizsäckers Informationen über das Treffen zwischen Hitler und Mussolini: in den, bei den Besprechungen berührten Fragen Österreich. Spanien und Mittelmeer hat zwischen den beiden Diktatoren vollkommenes Einverständnis geherrscht. Bericht des ungarischen Gesandten in Prag an den Außenminister Die Prager politischen Kreise versuchen, in der Öffentlichkeit die Bedeutung des Treffens Hitler —Mussolini zu verringern, in Wirklichkeit aber hat das Treffen in Prag große Beunruhigung ausgelost. Bericht des ungarischen Geschäftsträgers in Wien an den Außenminister Auf der Tagung des »Deutschen Schulvereins Südmark« in Wien hat Dr. Steinacher geäußert, die Aufgabe des VDA sei die Schaffung der »Volksgrenzen«. Bericht des ungarischen Geschäftsträgers in Wien an den Außenminister Innen- und außenpolitische Gründe der österreichischen Regierung würden eine tschechoslowakisch —französische Orientierung angebracht erscheinen lassen, es sind aber keine Anzeichen dafür vorhanden, daß die Außenpolitik Österreichs eine Änderung durchmacht. Bericht des ungarischen Gesandten in Prag an den Außenminister Nach Informationen des italienischen Gesandten in Prag, ist das letzte Treffen zwischen Schuschnigg und Hodza von der österreichischen Regierung angeregt worden; einige wirtschaftliche Fragen seien auch zur Sprache gekommen, vornehmlich seien aber politische Beratungen geführt worden. Bericht des ungarischen Geschäftsträgers in Wien an den Außenminister Schuschniggs letzte Erklärung hat zu einer neuen Verschärfung der deutsch —österreichischen Pressegegensätze geführt; Leopold fordert die Einbeziehung der Vertreter der nationalsozialistischen Opposition in die staatliche Verwaltung. Bericht des ungarischen Gesandten in Washington an den Außenminister Die Meinung des Gesandten über die Gründe für die Ernennung Messersmith'; Messersmith ist der Ansicht, daß sich die westlichen Demokratien zur Verhinderung eines Krieges, gegen Deutschland zusammenschließen müßten. Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außenminister Der österreichische Staatssekretär des Äußeren, Schmidt, teilt mit, der polnische Außenminister Beck möchte das österreichisch —polnische Verhältnis auf die Ebene der ungarisch—polnischen Zusammenarbeit heben. Bericht des ungarischen Geschäftsträgers in Bukarest an den Außenminister Nach Informationen des polnischen Gesandten in Bukarest, soll der jugoslawische Prinzregent Paul geäußert haben, daß der Anschluß innerhalb kurzer Zeit erfolge und daß Jugoslawien diesem Ereignis gegenüber eine passive Haltung einnehmen werde. Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außenminister Nach Kobylanskis Meinung hat die österreichische Presse übertrieben und dem Besuch des österreichischen Staatssekretärs des Äußeren, Schmidt, in Warschau eine für Polen unerwünschte politische Bedeutung beigemessen. 802