Inventare Teil 5. Band 6. Gesamtinventar des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs (1938)
Die Klosterarchive von Walther Latzke
472 Die Klosterarchive. S. Andrees tag ao. 1537.“ — 5. 1538 Febr. 20. „khauffbrieff von Hanßen Maininger umb edliche freyeßaigne undterthanen in Stössinger undt Khä- stinger (Kasten) pharr gelegen an frau Barbara von Greyß, außgangen den 20. Febrary ao. 1538.“ — 6. 1603 Juli 1. „quittung wegen deß bezahlten Rännarischen kauffschilling vom mein herrn schwagern und freylein Schwägerin.“ 1 Außerdem haben sich aus dem Greiß’schen Familienarchiv noch folgende von Christoph von Greiß nicht signierte Urkunden erhalten: 1380 April 19. Gerlach der Lempacher verkauft dem Adam von Weiß- priach die Feste Feuersberg. — 1535 Jan. 8. Hans Yischer verkauft dem Leonhard Mechrer einen Weingarten zu Arnsdorf. — 1594 Febr. 2. Martha, Witwe des Georg Velderndorfer, verkauft an Hans Sigmund von Greiß zu Wald ihren Hof zu Wolkersberg bei Traismauer. — 1595 April 24. Vertrag zwischen Hans Wilhelm, Wolf Georg, Susanna, Sigunda, Rosina und Judith von Althan über ihr väterliches Erbe.1 2 Die Neidegger Urkunden sind wahrscheinlich schon nach 1593 im Aufträge Christophs von Greiß von sechs verschiedenen Schreibern3 geordnet und mit ausführlichen Dorsualnotizen versehen worden; einzelne dieser Notizen wurden von Greiß eigenhändig korrigiert. Einer der sechs Schreiber hat dann die Urkunden mit Nummern und eigenartigen geometrischen Signaturen versehen, deren Bedeutung sich heute nicht mehr erkennen läßt. Nachstehend ein Verzeichnis der erhaltenen Stücke: 1. 1313 Nov. 26 „ain verzichtbrieff von Chunxadten von Kirchperg eines weingartten, so der Heinrich von Cothes herrn Ruemhardten von Ranna zu khauffen geben, des datum im 1313 jar“ (c) — 2. 1363 Febr. 20 „wexlbrieff von Giligen Sultzer pharren zu Allenntsgschwendt umb den hof zu Daubitz aufm perg auf Ulreichen den Neydegger lauttent, des datum stet im 1363 jar“ (b) — 3. 1365 Jan. 6 „khauffbrieff Michaelln des Neidegkher auf 60 phundt gelltts zu Englmansprun auf uberlendten und Weingarten an Ullrichen Neidegker lauttundt“ (d) — 4.1370 Jan. 11 „bestadtbrieff von bischoffen Albrecht zu Passau ein zehent in Weickherstorffer gericht betreffend^ auf Ulrich den Neidegger lauttundt“ (c) — 5. 1374 Mai 20 „khauffbrieff Jann- sen von Streittwiesen über ettliche stukh und guetter an herrn Ruembharden von Ranna zu Gereßdorff [Zehedtnöckh und Lauffnöekh] glegen umb 1V2 hundert phund und 7 thalerWiener phennig“ (d) — 6. 1391 Jan. 5 „lehen- brief vonn herzog Albrechtén zu Österreich auf Hansen von Dietreichstockh umb etliche dorffer zu Khunigsprun, zu Wisendorf, zu Abstorff unnd umb anndere dörffer mer lauttundt“ (a) — 7. 1391 Febr. 23 „stifftbrief hern Hamisén von Neydegg etlich güeter zu der capelin bei Meyras des datum 1391 jar“ (b)—8. 1391 April 1 „khauffbrief Ulrichen Khirchpergers undFridrichen Friczendorffers an Hansen Neidegkher umb alle ire spruch, di sy von iren öheim Hansen von Renna gehabt haben“ (d) — 9. 1401 Juni 11 „lehenbrief vonn herzog Albrechtén zu Österreich auff Hannsen Neydegkher umb etlich lechen zu Praunstorff, zu Pernnhoffen, zu Wulckhendorf, zu Gnandorff, zu 1 StA., Urk. Rep. V (AB. 357), Nr. G 28, B 322, 330, 333, 334. 2 Ebendort, Nr. C 7, B 366. Vgl. Nachtrag! 3 Im folgenden mit (a) — (f) bezeichnet.