Inventare Teil 5. Band 6. Gesamtinventar des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs (1938)

Die Handschriftenabteilung von Fritz Antonius

178 Die Handschriftenabteilung. Nach Böhm-Nummern geordnet, ergibt sich da folgendes Bild: Böhm: 1 (?), 12 (?), 13, 14, 15, 16, 17, 19, 23, 24 (?), 27, 37,1 38,1 2 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46,1 48, 49, 51, 52, 53 (?), 67,3 68,1 74, 106," 117,5 118, 121, 126 (?), 129,1 152, 153 (?), 156, 157, 168,6 395,6 417, 580, 917, 924, 950,7 953, 963,2 973,8 1066, 1081 (?), 1083,2 1084 (?). Suppl.: 7,4 28, 30,9 78,10 * 86, 381,9 398, 400, 401,6 407,6 408, 409, 410, 411, 412, 413, 414, 416, 418, 419, 420, 421, 422, 423, 424, 425, 426,11 427, 428, 429, 430, 431,12 464(?),13 655, 656, 657, 755, 786, 1074, 1083, 1140,14 1141, 1163, 1165,1 1166, 1167. Es sind also, da einige Zuweisungen immerhin fraglich erscheinen, rund 90 Handschriften unserer Sammlung, die wir zum Schatzgewölbe Wien zählen können. Innsbruck. Im Herbst des Jahres 1750 weilte Rosenthal in Innsbruck, um in den dortigen Archiven das für die Zwecke der neuen Anstalt brauchbare Material auszuwählen.15 Er fand dort außer zahlreichen Urkunden als wertvollsten Schatz, „so von ganz besonderer Wichtigkeit ist“, 42 — mit den Indices 44 — Bände Reichsregistraturbücher, die Zeit von König Ruprecht (1400) bis Maximilian I. (1519) umfassend, signiert A bis SS. Diese Bände, über die im I. Band S. 316—323 das Nähere be­richtet wird, gehören heute nicht mehr der Handschriftensammlung des StA. an. Sie waren bei der Auflösung derselben im Jahre 1852 der Ur­kundenabteilung zugewiesen worden und blieben auch bei der Wiederver­einigung sämtlicher Manuskripte des Archivs durch Ottokar Lorenz im Jahre 1861 von den Manuskripten getrennt. Heute gehören sie der Ab­teilung Reichsarchive an. Demgemäß verzeichnet sie auch der Böhm’sche Katalog nicht mehr. Außer den Reichsregisterbüchern brachte Rosenthal seinen, wie wir sehen werden, unzuverlässigen Angaben zufolge noch fünf Handschriften nach Wien, die er aus besonderen Gründen in Innsbruck ausgewählt hatte und die noch heute hier erliegen. Es sind das die Handschriften: 1. Böhm 11, Specificatio bullarum Papalium; 2. Böhm 66, Österr. Diplomatar 1058 bis 1437; 3. Böhm 138, Romzug Kaiser Friedrichs I. und III.; 4. Böhm 450, Register der zu Baden im Argau verwahrten Urkunden von 1422,16 5. Reichsakten Kaiser Friedrichs III. und Maximilians I. Alle fünf Bände 1 Weinkopf, AB. 2/1; vgl. oben. 2 Aus dem Hofkammerarchiv übernommen, vgl. oben S. 176. 3 Im Jahre 1900 zu den Urkunden eingelegt. 4 Aus der Hofbibliothek 1749 übernommen. B Vgl. Burkhart Seufert, Drei Register aus den Jahren 1478—1519, Innsbruck 1934, S. 11. 6 Aus Graz 1785? 7 Bei den Akten eingelegt. 8 Nur ein Stück, Rest Provenienz StA.; vgl. unten Abschnitt 2 h. 9 Aus Graz 1785? Dauernd nach Graz entlehnt; vgl. oben S. 168. 10 Aus Graz? Vgl. unten Abschnitt 6. 11 AB. 331. 12 407—431 aus dem Hofkammerarchiv übernommen; vgl. oben S. 177. 13 Preuß. Archivalientausch; vgl. oben S. 162. 14 Vgl. unten Abschnitt Klöster, St. Nikola. 16 Vgl. über diese Reise: Winter, Die Gründung des StA. S. 34ff., und oben S. 63ff., 139. 16 Vgl. Otto Stowasser a. a. 0. S.37ff.

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