Inventare Teil 5. Band 6. Gesamtinventar des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs (1938)
Die Handschriftenabteilung von Fritz Antonius
174 Die Handschriftenabteilung. Böhm 628,1 956;1 Suppi. 640, 671, 672, 673, 899, 923, 971,1 1004, 1185, 1195, 1196, 1198, 1210, 1211 und 1281. Dem Fiskalarchiv dürften die Bände Suppl. 116 und 1012 angehört haben, dem Mainzer Erzkanzlerarchiv Böhm 668 und Suppl. 382, zu den Reichskammergerichtsakten die Bände Böhm 1065,1 2 Suppl. 399, 780, 11793 und 1197. Zur Nördlinger Aktenbeute endlich dürften jene zwei Bände aus Ulm und Augsburg gehören, die heute die Signaturen Suppl. 966 und 968 tragen.4 Fassen wir nun noch jene Bände zusammen, die sich auf die italienischen Herrschaftsrechte des Reiches beziehen, nämlich Böhm 591,5 592, 708, 715, 716, 717, 719, 962, Suppl. 115, 117, 442, 443, 498 und 760, so bleibt noch ein Rest übrig, enthaltend verstreute Aktenstücke der Reichskanzlei, Berichte, Deduktionen, Denkschriften u. dgl., dessen Aufteilung auf die einzelnen Abteilungen der Reichsarchive kaum mehr möglich erscheint. Vielfach handelt es sich dabei auch nur um einzelne Teile von Sammelbänden (oben S. 171) der verschiedensten Provenienzen. Folgende Bände kommen hier u. a. in Frage: Böhm 29, 31,6 140, 169,7 170,7 235, 243, 593, 594, 596, 598, 602, 604, 607, 626, 629, 630, 632, 637, 638, 639,8 640, 641, 643, 644, 645, 649, 652, 746, 773, 776, 781, 873, 945, 959, 992,9 1024; Suppl. 15, 16, 17,10 * 48, 81,11 82, 90, 91, 96, 97, 98, 649, 685, 905, 908, 910, 911, 915, 916, 917, 918, 920, 959,8 961,8 963, 969, 971,8 975, 1016, 1038, 1040, 1060,12 1 094,13 1173. Schließlich ist noch zu erwähnen, daß verschiedene, der Reichskanzlei entstammende Bände ausgetauscht, bzw. ausgeliefert worden sind. So kamen 1895 nach Bayern die Handschriften Böhm 601, 603, 624, 625, 653.14 2. Österreichische weltliche Archive. A. Schatzgewölbe. Wien (Graz). Die Handschriften des Wiener „Schatzgewölbes“14 stellen zwar nicht den ältesten, doch sozusagen den bodenständigsten Teil der Manuskriptensammlung dar, den Kern derselben, ebenso wie ja das alte Wiener Schatzgewölbearchiv seinerseits den Kern des ganzen heutigen StA. bildet. Doch gerade mit diesen Bänden hat es seine eigene Bewandtnis. Denn vergleichen wir die rund 300 Manuskripte, die der sogenannte „Wiener Putsch“, das von Wilhelm Putsch im 16. Jahrhundert 1 Spangenbergische Manuskripte aus dem Nachlaß des Reichshofratsagenten Johann Löw; vgl. Abschnitt Fremde Klöster, Eislehen. * Jetzt in der Abt. Antiquissima des Reichshofrats; vgl. Bd. I S. 303. * Sammlung Nostitz; vgl. dort. 4 Reste der Registraturen protest. Reichsstädte in der Nördlinger Aktenbeute; vgl. Bd. I S. 292. * Vgl. Abschnitt Geistl. Provenienzen, Trient. * Vgl. Abschnitt Fremde Klöster, Besancon. 1 Vgl. Abschnitt Geistl. Provenienzen, Passau. 8 Sammelband. 9 Vgl. Abschnitt Geistl. Provenienzen, Köln. 10 Vgl. Abschnitt Fremde Klöster, Besancon. 11 Fehlt seit 1880. 12 Fragment einer deutschen Psalmenübersetzung; aus dem Deckel eines Reichsregisterbandes; vgl. oben S. 164. 13 Widmung des erwählten Bischofs von Kiew Josef Werescynski an Kaiser Rudolf II., von 1592. 14 Vgl. oben S. 163. 18 Vgl. oben S. 13ff.