Inventare Teil 5. Band 5. Gesamtinventar des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs (1937)

Das Habsburg-Lothringische Familien Archiv von Fritz Von Reinöhl

26 Das habsburg-lothringische Familienarchiv. (I.) 1785—1835, der Kaiserinnen Maria Theresia und Karoline 1802—1814, Kaiser Ferdinands I. 1835, 1842, Karton 50; verschiedener Erzherzoge und Erzherzoginnen 1768—-1866, der Königin Marie Karoline von Neapel 1768, 1791—1801 und des Prinzen Ferdinand von Württemberg mit seiner Fa­milie 1790, Karton 51; Einzuteilende Korrespondenzen 1440—4741, 1825, 1844, Korrespondenz Maria Theresias 1736—1742, Karton 52, 53; Korre­spondenz Karls III. von Spanien und seiner Gemahlin Elisabeth, Karton 54. Familienkorrespondenz B (offiziöse Korrespondenz). I. Abgegangene Schreiben: Notifikationsschreiben 1500—1799; Gratu­lationsschreiben 1600—1799, Kondolenzschreiben 1600—1800, Dankschrei­ben 1600—1799, Miscellen 1600—1799, Karton 1; Dankschreiben für Neu­jahrswünsche 1618—1765, Karton 2, 3. II. Eingelangte Schreiben: Neujahrsgratulationen 1603—1803, Kar­ton 4—22; Notifikationsschreiben 1400—1806, Karton 23; Ersuch- und Empfehlungsschreiben 1500—1799, Karton 24; Gratulationsschreiben 1400 bis 1799, Karton 24—26; Kondolenzschreiben 1400—1800, Karton 27—29; Dankschreiben 1500—1799, Miscellen (Geschenkübersendungen usw.) 1500 bis 1799, Karton 30. Sammelbände. Der Großteil dieses Bestandes1 entstammt dem 1865 in das StA. ge­langten Handarchiv Kaiser Franz’ I. (II.)1 2 und war ursprünglich bei den Familienakten eingeteilt. Zwischen 1884 und 1892 wurde er aus ihnen wieder ausgeschieden und nach 1892 scheinbar von Györy in leider recht unübersichtlicher Weise, nämlich den einzelnen Einheiten nach chrono­logisch, ohne Rücksicht auf die einzelnen Provenienzen geordnet.3 Von deren Aufzählung soll an dieser Stelle abgesehen sein, da sie aus dem unten­stehenden Verzeichnis ersichtlich sind. Ein von Schiitter noch vor Györys Neuaufstellung verfaßtes Verzeichnis, dem Györy die Nummern seiner Neu­aufstellung und einen Nachtrag beifügte,4 läßt erkennen, daß die Fasz. 1 bis 334 sich noch heute in der ihnen von Györy gegebenen Ordnung be­finden. Die heutigen Fasz. 335—339 und 342—345, die gleichfalls 1865 mit dem Handarchiv Franzens in das StA. gekommen und den Familien­akten zugewiesen worden waren,5 hatte Györy nicht in seine Ordnung ein­bezogen. Über Einlieferung und Provenienz der nicht dem Handarchiv entstammenden Teile des heutigen Bestandes sind wir leider nur zum Teil unterrichtet. Am 18. Aug. 1866 übergab der jüngere Staatsrat dem StA. eine größere Anzahl wertvoller Schriftstücke, welche wohl die Kabinetts­kanzlei dem Archive des älteren Staatsrates zur Verwahrung übergeben 1 Alle Faszikel mit Ausnahme der Nummern 1, 2, 7 (Heft 1—4), 8, 9, 31 (Heft 3—5), 36, 51a, 52, 56, 58, 75, 96, 105, 113, 159, 224, 236—243, 254, 324—333, 340, 341. 2 Siehe die Ausführungen über das Handarchiv in diesem Band S. 31 ff. und S. 16 f. 3 Der Terminus post quem ergibt sich aus dem von Schiitter am 27. Sept. 1892 fertig­gestellten Inventar des StA. (AB. 10), welches die einzelnen Teile des späteren Bestandes „Sammelbände“ noch gesondert aufzählt. 4 AB. 291/292 f. 44—56. 5 Beilage A zu Reg. des StA. Z. 255/1865.

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