Inventare Teil 5. Band 4. Gesamtinventar des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs (1936)

Staatskanzlei (Ministerium des Äussern) von Josef Karl Mayr

F 66 Binnenschiffahrt — F 67 Seeschiffahrt — F 68 Lloyd — F 69 Schiffahrt, Pruth — F 70 Bergbau — F 71 Schiffslisten, Leuchtfeuer, Schiffssignale — F 72 Kanäle — F 73 Ernteberichte — F 74 Wissenschaft — F 75 Privilegien — F 76 Salz — F 77 Ackerbau und Land­wirtschaft — F78 Ausstellungen — F79Veterinärwesen — F 80 Musik und Kunst — F 81 Tabak — F 82 Maß und Ge­wicht — F 83 Luftschiffahrt — F 84 Wein — F 85 Forst­wirtschaft und Jagd — F 86 Austausch von Publika­tionen — F 87 Holz — F88 Pflanzenkrankheiten — F 89 Elektrizität — F90 Zucker — F91 Spiritus und Alkohol — F92 Industrie (Textil- und Zündwaren) — F 93 Fischerei — F94 0fferteundLieferungen — F 95 Adria — F 96 Frem­denverkehr — F 97 einzelne Artikel im internationalen Verkehr — F 98 Leichen — F 99 Tauben — F 100 Auto­mobile und Motorräder — F 101 Versicherungswesen — F 102 Straßenbau — F103 handelspolitische Miszellen — F 104 Waffen — F 105 Kinderschutz und Kinderfürsorge — F 106 Studienreisen — F 107 Lebensmittellager (des Ministeriums des Äußern). Seit 1897 gab es neben den mit arabischen Ziffern bezeichneten Generalienfächern auch solche, die mit Buchstaben bezeichnet waren (Buchstabenserie), und zwar folgende: AC Ausstellungen und Collectione n —• AF Arbeiterfragen — AL Aus- und Durchlieferung — BH Berg- und Hüttenwesen — BM Be­triebsmittel — EC Eisenbahnen undCommunicationen — FW Finanzwesen — HP Handelspolitik — HS Handels­schiffahrt — LA Luftschiffahrt, Aeronautik — LS Leuchttürme, Seesignale — LW Landwirtschaft — PT Post und Telegraph — ST Steuern und Taxen — St Sta­tistik — SV Schiffahrtsverbindungen — SW Sanitäts­wesen — UW Unterrichtswesen — VA Versicherungs­wesen (Assekuranz) — VV Versicherungswesen (Vete­rinär-) — ZW Zollwesen. Informationsbüro. Ein Informationsbüro staatspolizeilichen Charakters hat es im Mi­nisterium des Äußern erst seit 1877 gegeben. Doch ist dieser Zweig seiner Amtstätigkeit naturgemäß viel älter und reicht weit in die Zeit der Staats­kanzlei zurück.1 Die Zusammenfassung aller dieser Bestände als Informa- tionsbüro(akten) entspricht lediglich einem praktischen Bedürfnisse. Die ältesten Teile dieser Aktengruppe gehören noch dem 18. Jahrhundert an. Es sind dies die mit 1784 beginnenden Polizeiberichte (meist unmittelbar * III. Administrative Registratur — Informationsbüro. 461 1 Vgl. hiezu und zum folgenden F. Reinöhls aufschlußreiche Studie über die österr. Informationsbüros des Vormärz, ihre Akten und Protokolle (Archivalische Zeitschrift, III. Folge, 5. Bd., S. 261 ff.).

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