Hidrológiai Közlöny 1986 (66. évfolyam)
1. szám - Az ivóvíz és szennyvíz tisztításának módszerei
62 Hidrológiai Közlöny 1986. 1. szánt sichtigen. Für das jetzige Niveau der Reinigung ist es charakteristisch, dass wir heute 20% des Wassers, das wir aus unterirdischen Wasserbeständen gewinnen manipulieren und dem stehen reale Ansprüche um 50% entgegen. Unsere hydrogeologisch geschützten Schichtgewässer enthalten höchstens nur schichteigene Verschmutzung. Solche die öfters vorkommen sind Eisen- und Mangangehalte, aber neben dem im letzten Jahrzehnt festgestellten Methangehalt finden wir neuerdings in Spuren ebenfalls schichteigene Schwerelemente. Zur Entfernung des nicht wünschenswerten Eisen-Mangangehaltes, entstanden in den letzten Jahrzehnten zahlreiche einheimische Verfahren, die sich bereits in der Praxis bewährt haben. Zur Reinigung von grossen Wassermengen bewährte sich die technologische Reihe: selbstregulierende Belüftung mit der Kombination von Eisenbeton und Kunststoff. Die Kaliumpermanganat-Zuführung, die entsprechend dem Mangangehalt des Wassers und der Wasserergiebigkeit gesteuert wird, zuletzt die Schnellfiltration auf zunehmendem Niveau. Die überwiegende Mehrheit der uferfiltrierten Wasserreservoirs braucht ausser der präventiven, durch Chlor erfolgenden Desinfizierung keine andere Manipulationen. Von diesen Beständen waren wir in letzter Zeit gezwungen, auch die in Anspruch zu nehmen, die in einer nicht wünschenswerten Konzentration Eisen- und Manganversehmutzungen aufweisen. Zur Eliminierung dieser begannen wir — ausser den herkömmlichen heimischen Verfahren —- mit der Anwendung zweier westeuropäischer Verfahren : bei mittleren Kapazitäten (einige Tausend m 3/d) das Vyredox-Verfahren zum Entzug des Eisens, das aus dem Boden herrührt, bei grösseren Kapazitäten (mehr als 100 000 m 3/d) das Trailigaz-Ozon-Eisenentzugsverfahren. In der vergangenen Zeit zeigen sich als Ergebnis von Zivilisationsschäden bei einigen uferfiltrierten Reservoirs NOg-Verschmutzungen, die wir früher nie bemerken konnten. Ihre Rehabilitation findet mit einheimischen chemischen bzw. biologischen Verfahren statt. Unsere an der Oberfläche befindlichen Wasserreservoirs kann man ebenfalls in zwei Gruppen aufteilen : — grössere Flüsse, wie Donau, Theiss. .., — künstliche Trinkwasserspeicher und der Balaton-See. Die Reinigungstechnologie unserer Wasserwerke an der Oberfläche ist im allgemeinen die traditionelle. Der Wasserentnahme folgen: das Gitter, die Belüftung nach dem Sandfang, die Klärung, später die Schnellfiltrierung und zum Abschluss die Desinfizierung. Bei den einzelnen Elementen der Technologie gibt es allerdings bereits Fortschritte, wie das schon erwähnte Cyclofloc-Verfahren, oder die Entwicklung von Rohrbändern als Klärungselemente, mit denen sich die Leistung der traditionellen Kläranlagen verdreifachen lässt. Neben all dem finden wir heutzutage an mehreren Stellen angebrachte Feinfiltrierung (nach dem Gitter), aktive Kornfiltrierung (nach der Schnellfiltrierung) oder Ozon-Desinfizierung anstelle von Chlor. Wegen der zunehmenden Verschmutzung unserer Flüsse im Interesse der Verbesserung der Geschmacks- und Geruchswirkungen wird es nötig sein, letztere Lösungen in immer grösserem Masse durchzuführen. Bei der Wasserbenutzung durch die Industrie — entsprechend den konkreten Qualitätsansprüchen, die dem Wasser gegenübergestellt sind — verwendet man notwendigerweise die einzelnen Schritte der Reinigungsphasen -der Trinkwasserreinigung, genau so, wie bei unterirdischen Gewässern oder bei denen der Oberfläche. Zur Abrundung möchte ich hier erwähnen, dass die Industrie — ausgenommen die Elektroindustrie — 30% ihrer beanspruchten Menge an Frischwasser von den kommunalen Erzeugern, die die Trinkwasserversorgung sichern, kauft. Das bedeutet, dass mehr als 1/4 — jährlich 220 M m 3 — des von den kommunalen Wasserwerken jährlich verwerteten 8 M m 3 Trinkwasser, die Industrie verbraucht. u &t: Was muss in Ungarn noch getan werden, um die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser zu gewährleisten 3 Welche Normen, d. h. Prüfnormen, werden hier angewendet 3 Wie sind sie im Vergleich z. B. zu deutschen oder westeuropäischen Normen? Prof. Szalai: Die perspektivische Zielstellung der Wasserversorgung lautet, dass die kommunale Wasserversorgung um die Jahrtausendwende 90 bis 95% erreichen soll, d. h. die 500 000 bis 600 000 Personen, die heute noch über keine kanalisierte Wasserversorgung verfügen, sollen ebenfalls einwandfreie Wasserqualität erhalten. Die Proportion der geplanten Entwicklung lässt erkennen, dass gegenüber jetzt bestehenden 1500 Wasserwerken um die Jahrstausendwende 3000 benötigt werden. Die unversorgten Siedlungen verfügen über sehr schlechte Wasserbesorgungsmöglichkeiten (weder Schichtgewässer, noch Karstwasser befinden sich in der Nähe), deshalb gibt es nur einen einzigen Weg, nämlich diese Siedlungen ins regionale Wasserversorgungs-System einzuschliessen, was wiederum die Weiterentwicklung der Wassertransport- und regionalen sowie RaumWasserversorgungs-Systeme notwendig macht. All dies führt dazu, dass die noch anstehenden Aufgaben auf dem Gebiet der Wasserversorgung hinsichtlich der spezifischen Kosten die bisherigen übersteigen wird. Wenn wir jetzt noch hinzufügen, dass wir für die Eliminierung der immer wiederkehrenden Wassermängel der bereits existierenden Wasserwerke durch Kapazitätsausbau und die Befriedigung der wächsenden Qualitätsanforderungen sorgen müssen, so ist es einzusehen, dass unsere Aufgaben nicht geringer, sondern im Gegenteil bis zur Jahrtausendwende immer grösser werden. Der andere Teil der Frage betrifft die Normung Unser jetzt gültiger Trinkwasse-Standard trat