Hidrológiai Közlöny 1986 (66. évfolyam)

1. szám - Az ivóvíz és szennyvíz tisztításának módszerei

63 Hidrológiai Közlöny 1986. 1. szánt 1978 in Kraft. Bei seiner Ausarbeitung haben wir die internationalen und europäischen Empfehlun­gen der WHO sowie die Spezialitäten der Bedin­gungen unserer eigenen Wasserversorgung — auf die ich vorhin hingewiesen habe — berücksich­tigt. Wir besitzen auch Kenntnisse von den Trink­wassernormen der Europäischen Gemeinschaft, die ganz neu in Kraft getreten sind. Der ungari­sche Standard hinsichtlich der gemeinsamen Para­meter befriedigt die EG-Normen, fallweise sind unsere Regeln sogar strenger. Bei den EG-Normen gibt es einige Parameter, die qualitativ neu sind, bei denen wir abwägen müssen, ob wir unter Be­rücksichtigung der Eigenheiten unserer anders gearteten Wasserbesorgung ihre Untersuchung vornehmen sollen. Bei der Umarbeitung unserer Trinkwassernorm werden wir mit grösster Wahr­scheinlichkeit neben den Empfehlungen der WHO auch die der EG berücksichtigen, was unter ande­rem auch durch die Exportinteressen bestimmt wird. u&t: Mit welchen Staaten des RGW, der EG und anderen Staaten, auch denen der dritten Welt, kann und will Ungarn auf dem Wassergebiet zu­sammenarbeiten? Prof. Szalai: Einführend möchte ich im allge­meinen erwähnen, dass Ungarn, wie allgemein be­kannt ist, durch seine offene Wirtschaft von vorn­herein exportorientiert ist. Daraus folgt, dass wir auf allen Gebieten — so auch auf dem der Wasser­wirtschaft —-mit allen Ländern gegenseitig frucht­bare Beziehungen anstreben, praktisch ohne jede Beschränkung. Wir verfügen mit den RGW-Ländern über tradi­tionelle Beziehungen auf dem Gebiet der Wasser­wirtschaft. Im Rahmen der multilateralen Zusam­menarbeit mit dem Namen Intervodootschistka er­arbeiten wir neue Technologien und arbeiten zu­sammen bei der Entwicklung von neuen Anlagen. Innerhalb dieser Zusammenarbeit, aber im Rah­men bilateraler Zusammenarbeit (Ungarn —DDR, Ungarn —CSSR, Ungarn —Sowjetunion) finden ebenfalls Standardisierungsarbeiten statt, sowohl hinsichtlich der Technologien als auch der verwen­deten Anlagen. Im Rahmen dieser Zusammen­arbeit lieferte Ungarn in grosser Zahl Wassertürme in die CSSR und in die DDR. Abwasser-Reinigungs­anlagen und Wasser-Reinigungsanlagen nach Po­len und in die CSSR. Es gelang mit mehreren westeuropäischen Staa­ten bzw. Unternehmen, Produktionskontakte auf Kooperationsbasis aufzubauen. Hinsichtlich der Bautätigkeit in erster Linie mit Österreich (Uni­versale? Bau), im Bereich der Technologie mit zahl­reichen westeuropäischen Firmen (Voest-Alpine, Davy Bamag [BRD]), Dorr Oliver (USA—Amster­dam), Brown Boveri (Schweiz), Sulzer A. G. (Schweiz), Roediger (BRF) u. a. Unsere Unternehmen treten gerne gemeinsam mit westeuropäischen Firmen gemeinsam bei Aus­schreibungen (Tender) auf, sei es Generalausfüh­rung oder gemeinsame Ausführung. Neben An­lagen produzieren sie auch Bauteile und nehmen Lohnarbeiten entgegen. Unsere Beziehungen zur dritten Welt charak­terisieren sehr gut diejenigen Exportprojekte und Anlagenlieferungen, die wir in Jordanien, Ägypten, Algerien, Irak, Nigeria, Tansania, Vietnam reali­siert haben. Diese sind vor allem Wasserversor­gungs- und Wasser reinig ungs-, Abwasserreini­gungsanlagen und Technologien. Derzeit sind zahl­reiche Arbeiten im Gange. (Auf ähnlichen Ge­bieten habe ich im Iran und in Jemen als Experte gearbeitet.) Zur Entwicklung dieser Beziehungen und Zu­sammenarbeit entstand in der nahen Vergangeheit die Kommandit-Gesellschaft Hydroexport für Ex­portunternehmungen des Wasserwesens, und diese ergänzt auf Landesebene die Tätigkeit solcher re­nommierter Exportunternehmen, wie Chemokom­plex, Nikex oder Komplex. u &t: Herr Prof. Szalai, wir danken Ihnen für dieses Gespräch. CHEMOKOMPLEX Ungarisches Aussenhandelsunternehmen für Maschinen und Einrichtungen der chemischen Industrie Budapest VI., Népköztársaság 60. Telex 22-5158 Briefanschrift : H-1062 Budapest 62, Postfach 131.1389

Next

/
Thumbnails
Contents