Hidrológiai Közlöny 1970 (50. évfolyam)

11. szám - Dr. Starosolszky Ödön: A hőátadás összefüggéseinek alkalmazása vízfolyásokra

Dr. Starosolszky Ö.: A hőátadás összefüggései Hidrológiai Közlöny 1970. 11. sz. 491 BHyTpu paccTOHHiifl D = 0,05 PRH MOJKŐT öbiTb BBIBEAEHO. 3flecb D «NAMCTP Tpyöbi, P HHCJIO npaHflTjiji, a R HHCJIO PeííHOJib^ca. Cpe^H>iíi TeMneparypa ceieHiiyi, a Tanwe Mecraoe MIICJTO HycceJia yMeHbinaeTca SKcrioHeHuiiajibno c pacTOíiHiieM (puc. 4). Mencjiy OTonjreHHbiMH cnMMeTpimecKii napajrjrejib­HblMH njiaCTHHaMH (J)ai<TOpbI ;iBM>KeilHH ÖblJIII BblMHCJieHbl Ha cjiynaH P= 14 N Ha TeMneparypy BO^M „O" (puc. 5). XapaKxepHbie BejiHMHHW nponopunoHaJibHbi c ^HCJIOM PeiÍHOJibflca Ha creneHH 0,8. Ee3pa3MepH0e ypaBHemie pacnpejiejieHHíi Tenjia HaKOHeu npiiHiiMaeT biu (19), TO eCTb 33BHCHT OT IHCJia PeílHOJIbflCa H OT paCCTOÍIHHÍI. Pe3yAbmambi noKa3biBaioTCH npuMepoM, xapaKTepHbiM Ha /iBii>KeHne nofl nbaoM h Ha pac^ieT AJIHHM, HyjKHofi NNN ycrpaneHiiH CBepxoxjiafleHHH (puc. 6). MO>KHO yqecTb H BJTHHHMC H3.\ieHeHiie Teiunepaiypbi, np0H30iiflíimee BZIOJIB OCH. B KaiecTBe npnwepa npuMeH^eMOH Teopnn (puc. 7) no­Ka3biBaeM BIDIBOA TenjionepeaaiiH B TypöyjienTHOM rpauHM­HOM CJioe. HcxoflHbi.M SÍBJIJIETCH ypaBHemie SHeprmi (25), KOTOpOe Hy>KHO peiUHTb C rpaHHHHUMH yCJIOBHHMII (26). PeuieHne .naeTCfl ypaBHeHiie.M (27) c npeAnojio>KeHHeM yHHBepcajTbHoro pacnpefleneHMH CKopocrn THna KapiwaH, C BHE/ipeHHew 6e3pa3wepHbix BCJTHMMH. C BBEAEHHE.M (JiaK­xopa MecTHoíí TENJIONEPEAAMI xapai<TepHoe HIICJIO CTaH­TOHa, 3aaaiomero TeruionepeAaiy Towe BI>iTei<aeT H3 ypaB­neHHH (27). ECJTH TeMnepaTypa njiacTHHbi H3MeH»eTC», TO na OCHÜBAHHH cynepno3HHnn MO>KHO BbiHHCJiHTb Tenjione­PE^ANY. BJIIIHHHC KOSIJIÍJIHHIIEHTA MEPOXOBATOCTII H npom­ÖOB ymiTbiBaeTCH ypaBHeHHHMH (22)—(24). H3MeHeHiie CBOIÍCTB >KHFLKOCTII ,M0>KeT ŐI.ITI. TaiOKe VITCLLO. TeopeTHnecKHe H onbiTHbie peuieHHH TepMoamiaMHKii (puc. 8) OTHOCHTCSI K cjiyiiaflM a u 6, a B npnpoae, c HeKO­TopbiM npiiöjTiiweHiieM, B03HHKaer A m B CJiyqaft. fljiíi opueHinupoeomibix paciemoe B cjiy^ae OTKpbiTOH noBepxHGCTH (A) n Typ6yjieHTH0r0 rpaHHiHoro CJIOÍI (a), 3AKPWTORO CE^EHHJI (B TOM micjie H JIEFLOBOÍÍ noKpoB) (E) MoryT öbiTb npn.MeHeHbi 33BHCHMOCTH (21) flBH>KeHHH, Me)Kfly acciiMerpimecKHe 0T0njieHHbiMH njiaCTHHaMH (puc. S). B miipoKiix npH3MaTii'ieCKHx pycjiax BbiMiicjieHHbie 3HaMeHiiji BepoHTHO xopoiuo coBnaaaioT c fleHCTBHTejib­HOCTbro. B cjiyMae CHJibHO MeHHiomiixcfi pyceji MecTHbie ii3MeneHiia (paKtnopa du(fi<fiy3uu MoryT HMeTb TaKoro Sojib­I1I0I 0 BJ1HHHHH, MTO OnaCHbl fljlfl fleiíCTBHTejIbHOCTIl 33BH­ciiMocTeH. Hamu, n.\ieiomnec$i B3an.M0CBjí3M B006me om-t­uiyr ojKHAaeMbiH cavtMH Me;iJienm>iíí nponecc h aaior Kpan­Hne 3HaieHHH TaKoro acnei<Ta. ycjioBHH npiiMeHemiH K ecTecTBeuHbiM BOAOTOK3M no;uie>KaT i< BbiHCHemno c iiccjie^oBaHiiaMH Sy^ymero. Anwendung der Bezieliungen der Warmeiibertragung auf Wasserlaufe Dr. Starosolszky, ö. Kandidat der technischen Wissenschaftcn Die Thermodynamik hat für den Gebrauch in Maschi­nenbau und Chemie Wármeübertragungsprobleme in laminarer und turbulenter Strömung, durch gemein­samer Anwendung der Kontinuitat, der Bewegungs- und Energie gleichung in geschlossenen Leitungen und in Grenzschichten gelöst. Bei der Anwendung im Wasserbau bereiten Unregel­rnássigkeiten in Geschwindigkeitsverteilung und Grenz­bedingungen, Berücksichtigung des veránderlichen Dif­fusionsbeiwerts bei Turbulenz Schwierigkeiten. Für wasserbauliche Anwendung kommen vorerst die Lösun­gen von turbulenten Flüssigkeits- und Wármeströmen in geschlossenen Profilen oder zwischen zwei Plattén bzw. in der Grenzscliicht unter gewissen Annahmen in Frage, der­ren Erfüllung bei den gegebenen Aufgaben geprüft wer­den muss. Die vollentwickelte Wármeübertragung in Rohrlei­tungen beschreibt Gl. (1), wahrend Gl. (3) die charak­teristische Nusselt-Zahl ergibt (Abb. 2). Bei nur ein­seitiger Wármeeinwirkung ist die Temperaturverteilung sinngemáss verzerrt. Den Verlauf der Warmeanderung in Achsrichtung beschreiben Gin. (6)—(11). Die vollentwickelte Tempe­raturverteilung ist innerhalb einer Entfernung D = 0,05 PR zu erwarten, wobei D den Rohrdurehmesser, P die Prandtl—Zahl und R die Reynolds-Zahl bedeuten. Sowohl die mittlere Temperatur im Profil als auch die örtliche Nusselt-Zahl nehmen mit der Entfernung expo­nential ab. (Abb. 4). Die Beiwerte für die Strömung zwischen symmetrisch beheizten parallelen Plattén wurden im Falle von P= 14 und ,,0" Grad warmem Wasser berechnet (Abb. 5). Die kennzeichnenden Mengen sind der 0,8-ten Po­tenz der Reynolds-Zahl proportional. Die dimensions­lose Temperaturverteilungsgleichung nimmt schliess­lich die Form [19], ist alsó von Reynolds-Zahl und Ent­fernung abhangig. Die Ergebnisse für Strömung unter Eis und für Be­rechnung der zur Vermeidung einer Unterkiihlung er­forderlichen kennzeichnenden Lángé werden an einem Beispiel gezeigt (Abb. 6). Aus der Einfluss der Wandtemperaturánderung in der Achsrichtung kann berücksichtigt werden. Als Anwendungsbeispiel der Theorie wird auch die Ableitung der Wármeübertragung in der turbulenten Grenzscliicht behandelt. Als Ausgang ist die Energie­gleichung (25) unter der Grenzbedingungen (26) zu lö­dén, u. zw. mit Annahme der universellen Kármánschen Geschwindigkeitsverteilung, bei Einführung von dimen­sionslosen Grössen mit Hilfe der Gl. (27). Bei Einfüh­rung eines örtliehen Wármeübertragungsbeiwertes gibt Gl. (27) auch die Staunton-Zahl zur Beschreibung der Wármeübertragung. Bei veránderlicher Plattentempe­ratur kann die Wármeübertragung durch Superposi­tion berechnet werden. Einfluss des Reibungsbei­werts und der Krümmungen berücksichtigen Gin. (22)— (24). Anderungen der Flüssigkeitseigensehaften können ebenfalls berücksichtigt werden. Die theoretischen und experimentellen Lösungen der Thermodynamik gelten für die Falle a und b in Abb. 8, wahrend in der Natúr mit gewisser Annáherung die Falle A und B vorkommen. Für orientierende Rechnungen können bei freier Ober­fláche (A) die Beziehungen für turbulente Grenz­schicht (a), bei geschlossenem Profil (B) — die Eis­decke mit inbegriffen — jene für die Strömung zwi­schen einem symmetrisch beheizten Plattenpaar (21) benützt werden (Abb. 8). In breiten prismatischen Ge­rinnen werden die berechneten Werte wahrscheinlich gut mit der Natúr übereinstimmen. Bei stark veránder­lichen Gerinnen können die örtliehen Veránderungen des Diffusionsbeiwerts einen derart überwiegenden Ein­fluss gewinnen, der die Gültigkeit der Beziehungen fragwürdig macht. Unsere Beziehungen beschreiben allgemein den langsamsten wahrscheinlichen Prozess und geben Extremwerte in diesem Sinne. Die Anwendungsbedingungen auf natürliche Was­serlaufe müssen noch durch künftige Forschungen klar­gestellt werden.

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