Hidrológiai Közlöny 1967 (47. évfolyam)

3. szám - Orlóci István–Török László: A vízgazdálkodás fejlesztésének néhány módszertani kérdése, különös tekintettel a Tiszalöki Öntözőrendszer területén jelentkező feladatokra

110 Hidrológiai Közlöny 1967. 3. sz. Orlóci I.—Török L.: A vízgazdálkodás fejlesztése OnpeaejifliomHe, B0fl0X03HHCTBeHHbie TpeöoBaHHH, noTpeÖHoeni h xapaKTepn3yK)iuHe, B0fl0X03HÜCTBeHHbie ycjioBHH, napaMerpu HiweioT HeKOTopyio, BbiMHCJiaeMyio fl0CT0BepH0CTb. B xofle TexHOJioranecKoro nccjieflOBaHUH c pacKpbiTHeM HX Hy>KHo 3anpoei<THpoBaTb TaKHe coopy­>«eHHH H MeponpHjiTHH, npn ÜOMOIHH KOTOPHX ToiHocrb OCYMECTBJIEHHH 3AAAIH HAXOFLHTCA B TecHoíl B3ANM0CB$)3N C ÍJOCTOBepHOCTbK) XapaKTepUCTHK TpeÖOBaHHÍÍ H yCJlO­BHÖ. OTAeJibHbie 3afla4H TexHOJiorH^ecKoro npoeKTHpo­BaHHH H npOH3BOflCTBeHHyiO TeXHOJTOrHK) OTAeJlbHblX Ka­Ha/ioB, BepHee CHCTCM KaHanoB noKa3biBaeM Ha Tpex npH­Mepax. MHororpaHHbie aaAa^H, cBH3aHHbie c ocymecTBAe­HneM 3anaAHoro OpocHTenbHoro KaHana (noAana opocH­TejibHofi BOAH, OTBOA BHyTpeHHHX BOA, pwSHbiH NPYA II AaMÖw oöBaiioBaHHH BOAOxpaHHJiHma), cxeMy coopywe­HHH H paöoTbi CHCTeMbi no«a3biBaeM Ha pnc. 1. CyTb CHCTeMbI, C03AaHHOÍÍ npil TeXHOJlOrHHeCKOM HCCJieAOBaHHH COCTOHT B TOM, HTO AJlfl peryjlHpOBaHHfl TJiaBHblX BOAO­3a6opoB, HMeromax pyiHoro ynpaBJieHHH, AOCTaTOMHO 3HaTb pacxoA, nepeTeKaK>mníí nepe3 peryjiíiTop BepxHero öie^a pbiÖHoro npyAa. OTHocHTGAbHO pa3BHTHH 3KcnjioaTannoHiioro pe­XíHMa opocHTeJibHbix CHCTCM 3aHHMaeMCH c TexHOJiorneíí KpaTKOBpeMeHHoro BbipaBHMBaiomero aKKyMyjiHpoBaHHH (Hy>KHoro H BO3M0>KHoro) AJIH FnaBHoro BoCTOiHoro Ka­Hana. ríHK B OpOCHTejIbHOH BOAe B npHHUHne MO>KeT ÖblTb BbipaBHeH npn noMomn cooTBeTCTByromero pe>KHMa pa­6OTH, OAHaKO OTpbiBbi BHyTpH 24 naca He MoryT SbiTb ycrpaHeHbi. H3 3Toro ABA NOCJIEACTBHH: c OAHOÍÍ CTOPOHH BOAOTPAHCNOPTHPYIOMHE COOPYWENHH HYJKHO pacmiTbi­Barb Ha cyTOMHbiíí nuKOBbiíí pacxoA (H He Ha BbipaBHeH­Hbin 24-h pacxoA), a c Apyroií CTopoHbi y ecTecTBeHHbix BOAOTOK.ax noxepaeTCH He 3a6npaeMbiíí pacxoA BOÁM. FIOJI­Hoe HcnojibsoBaHHe BOAHMX pecypcoB MO>KCT 6biTb ocy ; mecTBjieHO jirnnb npn noMoutH cyTOHHoro peryjiHpoBaHun, npn noMoqM BOAOxpaHHJinm. JlJIH STOÍÍ nejin yAaiHO MO­ryT 6biTb Hcn0^b30BaHbi pbi6Hbie npyAbi OpocHTejibHoft CncTeMbi Tncaji3K. FLJIH CHCTEM KAHAJIOB, NPEAHA3HAQEHHBIX nnn 0TB0AA BHyTpeHHHX BOA TexHOJiorimecKoe HCCJieAOBanHe TaK>i<e jiBAaeTCH HOBOÜ 3aAaHeft. B cjiynae CTOKa, npeBbimaio­mero pacMeTHoro ynpaBjieHHe pacxoAaMH BOÁM — B paM­Kax 3aiqnTbt OT BHyTpeHHHX BOA — oeymecTBJifleTCH Ha OCHOBaHHH CyS^eKTHBHOil OUeHKH MrHOBeHHOTO nOJlO­>KeHHH. B HacTOHiyefí craTbe pa3pa6oTajin pacqeTHbift Me­TOA AJIFL ONPEAEJIEHHH peHcmwa paSoTbi, npiiMeHneMoro B cjiy^ae CTOIO, npeBbiuiaromero pacHeTHbift. noaiepKH­BaeTca OAHAKO, MTO H3-3a HeyBepeHHocTen, CBH3aHHbix c AaHHbiM HBAeHneM AJIFL pa3pa6oTKH pe>KHMa paöoTbi CH­CTeMbi, npeAHa3HaieHHoft JXJIH OTBOAa BHyTpeHHHX BOA TpeöyeTCH eme MHOJKCCTBO HCCJieAOBaHHH. Einige metliodologische Fragen der wasserwirlschaftlichcn Entwicklung mit besonderer Rücksicht auf die Aufgaben im Bewasserungssystem Tiszalök Orlóczi, I. und Török, L. Die zunehmende quantitative und qualitative In­anspruehnahme der Wasservorráte drángt neben den hydrologischen Forschungen in erster Reihe nach einer Entwicklung der Methoden der wasserwirtsehaftlichen Tátigkeit. Hauptsáchlich auf jenen Einzugsgebieten, wo infolge der Erschöpfung des eigenen Vorrats die Bedarfe nur durch Fremdwasser befriedigt werden kön­nen, treten alle Bauwerke und Tátigkeiten der Wasser­wirtschaft in immer enger werdende Verbindung zu­einander. Die Auswahl der wirtschaftlichen und zu­gleich sicheren Lösung macht die planmássige Aus­arbeitung und kontinuierliche Verfeinerung einerseits der eine richtige AufschliesSung der Verbindungen sichernden Entwurfsmethoden, andererseits der Tátig­keiten — der Betriebsführung der Anlagen — erfor­derlich. Die Abhandlung betont, dass beim grossen Teil der wasserwirtsehaftlichen Anlagen und Tátigkeiten von der Zahl der grundsátzlichen Kennwerte und Fak­torén abhángig, nicht mit einem massgebenden Zu­stand, sondern — gemáss den versehiedenen Bedin­gungen — mit einer ganzen Reihe der massgebenden Situationen gerechnet werden muss. Dementsprechend bildet die Ausarbeitung der den Verlauf der wasser­wirtsehaftlichen Tátigkeit untersuchenden Metoden eine Aufgabe ersten Ranges. Die Abhandlung befasst sich mit den technolo­gischen Versuchen im Zusammenhang mit den Ent­wurfs- und Betriebsaufgaben der grossen Bewásserungs­systeme. Was den technischen Entwurf anbelangt, wird die Einführung der technologischen Projektierung vor­geschlagen. Diese ist dahin ausgerichtet, den (ráumlich und zeitlich stark von den veránderlichen Bedingungen abhángigen) Wasserbedarf, bzw. die wasserwirtsehaft­lichen Anforderungen mit der vorgeschriebenen Sicher­heit und die Systeme der wirtschaftlich befriedigenden technischen (wasserwirtsehaftlichen) Tátigkeit zu be­stimmen. Die die wasserwirtsehaftlichen Ansprüche be­stimmenden Anforderungen und die die Gegebenheiten der Wasserführung kennzeichnenden Parameter ver­fügen über eine gewisse gegebene (berechenbare) Ge­nauigkeit bzw. Zuverlásslichkeit. Im Verlauf der tech­nologischen Untersuchung müssen durch deren Er­fassung Werke und Tátigkeiten geplant werden, bei denen die Genauigkeit der Durchführung der Aufgabe im Einklang zur Zuverlásslichkeit der Kennwerte der Anforderungen und Gegebenheiten ist. Die einzelnen Aufgaben der technologischen Pro­jektierung und die Betriebstechnologie der einzelnen Kanálé bzw. Kanalsysteme, werden an drei Beispielen gezeigt. Die die mannigfaltigen Aufgaben des West­Kanals (Bewasserungswasserdargebot, Polderentwás­serung, Fischteiche und Speicherdámme) befriedigen­den Werke und das Schema des Betriebssystems zeigt Abb. 1. Das Prinzip des auf Grund der technologischen Untersuchung ausgebildeten Betriebssystems ist, dass es zur Regulierung der handbetriebenen Hauptwasser­entnahme genügt, die durch den Oberwasserregler des Fischteiches durchfliessende Anflussmenge zu kennen. Was die Entwicklung der Betriebsordnung der Bewásserungssysteme anbelangt, wird die beim Ost­kanal notwendige und mögliche Technologie der kurz­fristigen Ausgleichsspeicherung behandelt. Der perio­dische Spitzenbedarf an Bewasserungswasser kann prinzipiell mit einer entpreehenden Betriebsordnung ausgeglichen, die Tagesperiodizitát — innerhalb von 24 Stunden — hingegen nicht abgeschafft werden. Dies hat zwei Folgen: einerseits müsSen die wasserleitenden Werke für den Tages-Spitzenabfluss (und nicht für den 24stündigen ausgeglichenen Wert) bemessen werden, andererseits geht bei natürlichen Wasserláufen die ge­nehmigte aber nieht entnommene Wassermenge für das System verloren. Die volle Nutzung des Wasservorrats kann alsó nur mit Tages-Ausgleichsspeicher gelöst werden. Zu diesem Zweck können im Bewásserungs­system Tiszalök die Fischteiche somit günstig herange­zogen werden. ( Bei Polderwasser-Kanalsystemen ist die technolo­gische Untersuchung eine neuartige Aufgabe. Im Fali eines den Massgebenden übersteigenden Abflusses er­folgt die Abflussregelung — im Rahmen des Polder­wasserschutzes — aufgrund einer subjektiven Beurtei­lung der momentanen Lage. In der Abhandlung ist zur Bestimmung einer — für den Fali eines den Massge­benden übersteigenden Abflusses anwendbaren — Be­triebsordnung eine Berechnungsmethode ausgearbeitet. Betont sei aber, dass wegen der mit der Erseheinung ver­bundenen Unsicherheit noch viele ergánzende Unter­suchungen zur Ausarbeitung der Betriebsordnung der Polderwassersysteme notwendig sind.

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