Hidrológiai Közlöny 1950 (30. évfolyam)

11-12. szám - Értekezések - Halász Márta dr.: Das Vorkommen des Mastigocladus laminosus Cohn

Ebben az értekezésben szerső részletesen ismerteti a melegvlzkedvelő Mastigocladus laminosus alga életkörül­ményeit. Az itt összegyűjtött tudományos eredmények szoros összhangban vannak a többi rokon természet­tudomány eredményeivel is. Szerző legfontosabb megállapítása az, hogy ez az alga nálunk Közép-Európában is a természetes hévforrások vizének lakója. Ez nagy segítséget jelent a hévízkutatásban is. U. D. C. 582.232. Das Vorkommen des Mastigocladus laminosus Cohn in Zusammenhang mit seiner Biologie"') von M. H. HALÁSZ HIDROBIOLÓGIA (NÖVÉNYTAN) Die im geologischen Uralter zuerst erschienenen fadigen oder einzelligen Organismen können zu den . rezenten, einen Zellkern entbehrenden Blaualgen (Cyanophyceae) in Beziheung gebracht werden, deren, den Bakterien áhnliche Zillorganisation von jener der übrigen pflanzlichen Organismen abweicht. Von den fossilen Cyanophyceen lásst sich z. B. die zu den áltesten Funden gehörige Marpolia pissas Walcott (Burgess Pass. British Columbia, Walcott C. D. 1919; Walton J. 1923.) welche im Mittelkambrium, oder nach neueren Untersuchun­gen von C. L. Fenton (1943) sogar schon im Pre­kambrium aufgetreten ist, mit dem rezentem Orga­nismus Schizothrix in Zusainmenhang bringen; ebenso lá;st sich der aus dem Ordovicium bcschrie­bene Organismus Gloeocapsotnorpha prisca Zalessky (Erras Salla Estland, Pia 1927) mit der rezenten Alge Gloeocapsa (wenn nicht — zufolge von K. B. Blackburn, 1936 — mit Botryococcus) in Zusammen­hang bringen. Die, zu den rezenten Arten Micro­coleus, Nostoc (Morania) gehörenden fossilen Funde sind gleichfalls aus den altesten geologischen Zeit­altern bekannt. Vertreter dieser Cyanophyceen genera sind auch heute in verschiedenen Gewassern verbreitet und gehören unter Anderen zu den bezeichnenden Elementen der tliermalen Mikro­vegetation. Dann, Verfasser bescháftigt mit den mannigfaltigen hydrographischen und biologischen Einteilungen der Thermen. Mastigocladus laminosus ist ein typischer makro­stenothermer Organismus ; er verkörpert einen stenothermen Typus, dessen Optimum mehr-weni­ger dem Maximum naheliegt. Das relatíve Tempera­turminimum von Mastigocladus laminosus betrágt 35° C, das Maximum liegt um 65° C. Nach den bisherigen Beobachtungen geht er unter 35° C. nicht zugrunde ; im Gegenteil konnte ihn Vouk im Ver­such (1923) bei circa 0° C. jahrelang am Leben haltén ; auch nach eigenen Beobachtungen blicb er im Winter in ungeheiztem Raum am Leben. Den Versuchen von Löwenstein entgegen (1903), welche beweisen sollten, dass diese Alge innerhalb den Temperaturgrenzen 5° C. und 30° C. vegetieren und sich vermehren vermag, fangt* dieselbe laut den neueren Beobachtungen nur dann zu wachsen an, wenn die Temperatur das relatíve Minimum über­trifft und die optimale Temperatur von cca 50° C. erreieht. Nach der in der freien Natúr in Stubicke *) A Magyar Hidrológiai Társaság 1949 október 5-i előadó ülésén elhang. zott előadás. A Mastlgsdadus laminosus Cohn előfordulása biológiai körülményeivel kapcsolatban. H. Halász M. dr. (Magyar kivonat 479. old.) Toplice und Topusko von Vouk gemachten Beo­bachtung (1919) betrügt das Optimum 53° C. Dieser Temperaturgrad steht schon nahe zum rela­tiven Maximum von 55—56° C., welche Temperatur für die Alge nach Vouk lethal ist. Dieser Beobacli­tung stehen folgcnde Angaben gegenüber : die höchste, im Karpathen beobachtete Temperatur betrug in Herkulesfürdő 56° C. (K. Mika 1880; M. K. Strőm 1921). Famin fand dieselbe in Frank­reich bei 59° C. (Bourbon-Lancy 54—59° C.) ; Molisch in Japan (1926) Yunokawa (bei Hakodate) bei dem Komaga-dake Vulkán bei 65° C.; Elenkin auf Kamtschatka bei 65,5° C. (1914) ; Yoneda Y. Yuzaki bei Spa bei der Temperatur von 66° C. (1942). Dass der Kardinalpunkt von Mastigocladus lamino­sus eine derartige Verschú bung erfahren kann, lásst sich nur mit physiologisch*verschiedenen Rassen erklaren. Vom Standpunkt der Biologie ist das Wichtigste festzustellen, inwiefern die Zusammensetzung der Vegetation verschiedener Thermen übereinstimmt und aus welcher Gruppé der Organismen sie be­stehen. Zu diesem Zwecke stellte ich für die Thermen des Karpathenbeckens Tabellen zusammen. Auf Grund der Tabellen lásst sich feststellen, dass in den Thermen die Gruppé der Cyanophyceen (Blau­algen) vorherrschend unter den übrigen Algen­gruppen ist. Nach bisherigen und zugleich auch naeli meinen eigenen Beobachtungen kommen im Karpathenbecken bis zu 71,5% Cyanophycen, 13% Clilorophyceen, Conjugaten 12% und bis zu 3,5% Charophyten vor. Die dem Vergleich zugrunde­liegenden Thermen sind die folgenden : Ó-Buda, Árpád-forrás Budapest, Margitsziget Budapest, Városliget Buda Hajdúszoboszló Keszthely Harkányfürdő Piestany (Pöstyén) 1 ; 2 ; 3 ; 4; 5; 6; 7 Tatranske Ganovce (Gánócz) Trenőanske Tepliee (Trencsén­Teplicz) LesCe Sklenné Tepliee Sv. Jelena kod Samobora Sivabrada Toplo vrelo u Podsuseda Stara Lehota Herkulesfürdő . Radosina Nagyvárad, Püspökfürdő Bojnice Budapest Gellérthegyi forrás- Podsuseda Toplo vrelo u csoport Das Vorkommen der Arten der Cyanophyceen Gruppé in den erwáhnten Thermen wurde grafisch dargestellt. Es ergab sich eine zweigipfelige Kurve Stubiéke Toplice Krapinske toplice Varazdinske toplice SmrdeCe Toplice Sutinske Toplice Jezercica kod Stubice Toplicica kod Gotalovca Topusko (Toplicina) Vrela na livadi Daruvár 439-

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