Hidrológiai Közlöny 1942 (22. évfolyam)
Szakosztályi ügyek
Heilwirkungen ungarischer Bäder 459 beste Übersichtlichkeit ist durch die Kunszt-sehe Einteilung gegeben, welche die einzelnen Quellenarten folgenderweise gruppiert: 1. Kalkhaltige Wässer: a) kalkhydrokarbonathaltige, z. B. in Budapest, Moha, Balatonfüred usw.; b) kalksulfathaltige (in Ungarn gibt es keine). 2. Alkalische Wässer: z. B. die Paráder Csevice-Quelle, ferner die Wässer in Luhi, Szolyva und zahlreiche in Siebenbürgen. 3. Eisenwässer: a) eisenkarbonhaltige, z. B. die Paráder Klarissa-Quelle, ferner Sikonda und viele in Siebenbürgen; b) eisensulfathaltige, z. B. in Erdöbénye. 4. Glaubersalzhaltige Wässer: z. B. die Glaubersalzquelle Mira. 5. Bitterwässer: die wir im Überfluss haben. 6. Kochsalzwässer: z. B. zahlreiche in Oberungarn, Siebenbürgen, im ungarischen Tiefland, in Szováta, Vizakna und Kolozs. 7. Jodwässer: z. B. in Csiz, Debrecen, Hajdúszoboszló, Pestszenterzsébet, die Quelle Dobó in Eger, ferner in Újvidék und einige in Siebenbürgen. 8. Arsenwässer: z. B. die Paráder arsen-eisenhaltige Quelle. 9. !Natronhaltige Teiche: mit „Natr. sesquicarbon." und sonstigem Na- und K-Salzgehalt (NaCl), Überreste des tiefländischen Meeres, z. B. in Halas, Nyíregyháza, Gyopáros, Konyár usw. 10. Akratothermen: z. B. in Csillaghegy, Esztergom, Hévíz, Rómaifürdő, Pünkösdfürdő, Szolnok, Tatatóváros usv., die pro kg Wasser weniger als 1 g gelöste feste Bestandteile enthalten. Alle die angeführten Heilquellen können überdies enthatlen: a) Schwefel: wie z. B. Párád, Hévíz, Harkány, das Budapester Rudasbad, die Quellen der Margareteninsel usw.; b) Radium: wie z. B. das Budapester Rüdas- und Gellértbad, Bad Hévíz, Eger und Szamosfalva; c) Kohlensäure : z. B. in Balatonfüred, ferner zahlreiche siebenbürgische Quellen.