Hidrológiai Közlöny 1940 (20. évfolyam)

VII. FEJEZET: Varia - Száhlender Lajos dr.: A budai keserűvizek története és gazdasági jelentősége

328 Dr. Száhlender Lajos Die herstellbare Menge des Bittersalzes ist sozusagen unbeschränkt. Nach der Angabe von K. Saxlehner steht jährlich eine Menge von 140.000 cbm natürlichem Bitterwasser zur Verfügung. Auf Grund meiner Beobachtungen und Erfahrungen nehme ich diese Angabe mit der Er­gänzung an, dass ausser den jetzigen 160 Brunnen im Gebiete der An­lage sowie im Schutzgebiet die Möglichkeit zur Aufschliessung von noch zahlreichen Brunnen besteht. Zur Zeit wird von 140.000 cbm Menge vom Wasser- und Salzbe­trieb insgesamt kaum 1% verbraucht. Es stehen also noch jährlich fast 139,000 cbm Bitterwasser zur Verfügung. Auch wenn diese Angabe even­tuel nicht ganz richtig wäre, steht so viel jedoch rést, dass vor dem ersten Weltkriege der maximale Ertrag über 10 Millionen Flaschen be­trug, die fast eine Menge von 10 Millionen Liter, d. h. 10,000 cbm ent­spricht. Ausspricht. Aus dieser Menge können 300 Tonnen, d. h. 30 Wag­gon Salz hergestellt werden. Die Verwertung Menge ist vorläufig nicht möglich. Obwohl unter den jetzigen politischen und wirtschaftlichen Umständen mit dieser Möglichkeit gar nicht gerechnet werden kann, darf man jedoch nicht vergessen, dass diese Quantität einmal doch schon verkauft wurde und zwar im Form von Wasser, also unter ungünstigeren Umständen, für den doppelten oder sogar dreifachen Preis des heutigen. Der Verfasser besitzt noch einen Plan zu einer vollkommeneren Ausbeutung des Hunyadi János Bitterwassers, der schon über dem Ver­suchsstadium hinaus ist. Nach dieser Metode wurden im Sommer 1940 10 Tonnen Salz bereits hergestellt und die Produktion könnte ruhig auch aug 300 Waggon jährlich gesteigert werden. Dies würde aber jährlich 500 Millionen Portionen bedeuten und eine solche Quantität könnte auf keinen Fall Absatz finden. Der übrigbleibende Teil kann aber in der Tierheilkunde verwendet werden oder auch in der Industrie. Für Industrie­zwecke sind die 300 Waggon wirklich eine geringe Menge, also be­stimmt zu verwerten. Die Bedeutung dieser Menge besteht aller­dings nicht darin, dass sie als ein industrieller Rohstoff verwertet wer­den könnte, sondern darin, dass sie wieder auf der ganzen Welt, wie einst das Hunyadi János Bitterwasser, ein Hausmittel für grosse Kreise und eine heilbringende Arznei sein könnte.

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