Hidrológiai Közlöny 1940 (20. évfolyam)

I. FEJEZET: A mélységbeli vizek - Tarics Sándor: Újabb adatok a budapesti langyos forrásokhoz

Neuere Daten über die lauwarmen Quellen von Budapest. Von Alexander Tories. (Auszug aus dem ungarischen Text.) Ungefähr 60.000 m 3 Wasser tritt täglich aus den warmen Heil­quellen Budapests zu Tage. Die bestmöglichste Ausnützung dieser kolossalen Wassermenge ist eine erstklassige Aufgabe zum allgemeinen Wohl. Um mit der zur Verfügung stehenden riesigen Wassermenge ent­sprechend wirtschaften zu können, heisst es vor allen mit deren gesamten chemischen und fisikalischen Wirkungen ins Reine zu kommen. Leider ist eine regelrechte Quellenforschung bisher noch nicht orga­nisiert, daher erstrecken sich unsere Angaben bezüglich der Erträgnis an Wassermenge, bloss auf die Beobachtungen von kurzer Zeitdauer. Wassermessungen von der Árpád-Quelle in Óbuda zw. den Jahren 1936—1939 ergaben ungefähr eine 23%-ige Verminderung des früheren Ertrages. Mehr oder weniger Abweichungen des täglichen Wasserergebnisses weisen auch die Messungen des Quellenteiches im Römischen Bad auf, obzwar deren grösster Teil auf verschiedene Weise durchgeführt wurde und daher zur Vergleichung keine entsprechende Basis gibt. Der Wasser­reichtum der Quellen ist noch lange nicht entsprechend ausgenützt. So ver­liert sich zum Beispiel von der Quelle im Römerbad per Minute 10.000 L. Wasser, welches während des grössten Teiles vom Jahr, nutzlos in die Donau mündet. Durch regelrechte Quellenforschung allein Hessen sich die gesamten Eigenschaften der Heilwasser feststellen. Im Vollbesitz der zur Verfügung stehenden Messungsergebnissen könnte man jedenfalls mit ökonomischer Ausnützung der Quellen die gegenwärtig noch brachliegen­den Werte zum Wohle der Menschheit verwenden.

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