Hidrológiai Közlöny 1938 (18. évfolyam)

Noszky Jenő dr.: Maros Imre emlékezete - Horusitzky Henrik: Budapest dunajobbparti részének hidrogeológiája

Hydrogeologie von Buda 337 hältnisse. Auch fand ich eine ausgiebige Fundgrube in der reichen geolo­gischen und hydrologischen Literatur Budapests, die ich möglichst voll­kommen im nachstehenden Literaturverzeichnis zusammenzustellen trachtete. Aber trotz dem Reichtum an Vorarbeiten hätte diese Monographie nicht ihren Umfang erreichen können, wenn ich nicht die weitgehende Unterstützung der hauptstädtischen Behörden genossen hätte. Sowohl die gegenwärtige Abhandlung, wie auch die früher über das Gebiet am linken Donauufer erschienene, verdanken ihre Entstehung in erster Linie dem Herrn Oberregierungsrat und Magistratsrat K. Király, der als Leiter der II. Sektion im Bürgermeisteramt die Herausgabe dieser Monographie veranlasste und unterstützte. Auf seinen Vorschlag, zu welchem sich auch Herr Magistratsrat E. Morvay, Leiter der XII. Sek­tion des Bürgermeisteramtes, und Herr Generaldirektor F. Pap, Leiter der hauptsädtischen Wasserwerke anschlössen, verordnete Herr Bür­germeister K. Szendy mit Erlass Nr. 44.985/1936. die hydrologische Aufnahme des am rechten Donauufer gelegenen Teiles von Budapest. Mit dieser Arbeit wurde im Jänner, bzw. März 1937 begonnen. Die hydrologischen Verhältnisse mussten in erster Linie aus prak­tischen Gesichtspunkten untersucht werden, d. h. die rein wissenschaft­lichen Probleme sollten nur insofern besprochen werden, als es zur Er­klärung der wichtigeren Verhältnisse unerlässlich erscheint. Das Haupt­gewicht war immer auf die praktischen Forderungen zu legen. Darum wur­den äusserst genau jene Stellen untersucht, wo am häufigsten Rohr­brüche auftraten, ferner die Wirkung des sulfathaltigen V/assers, der Stand und die Bewegung des Grundwassers, die Gebiete, in denen ort-­liehe Rutschungen eintreten u. s. w. Diese Rüchsichten erklären den Umstand, dass nachstehend die einzelnen geologischen Bildungen meist nur von stratigraphischem, nicht aber von paläontologischem Gesichts­punkt besprochen sind. Paläontologische Behelfe wurden nur in jenen Fällen in Anspruch genommen, wo es zur stratigraphischen Auswertung der einzelnen Bildungen unbedingt nötig war. So war ich z. B. auf die Foraminiferen angewiesen, als ich den Komplex des Budaer Mergels von dem des Kisceller Tones unterscheiden wollte. Herr Geologe Dr. L. Maj­zon hatte die Freundlichkeit für mich diese Foraminiferenfaunen zu be­stimmen, hier sind jedoch nur seine Endresultate angeführt, während die Bewertung dieser Foraminiferenfaunen von Herrn Dr. L. Ma'yzon in einer eigenen Abhandlung zu erwarten ist. Die Aufnahme der hydrologischen Verhältnisse ging mit jener der geologischen eng verbunden vor sich. Laut Vereinbarung mit dem Herrn Generaldirektor F. Pap wurden nicht nur durch die in Bohrlöchern aufge­schlossenen Gewässer, sondern auch die Bodenproben analysiert. Diese

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