Hidrológiai Közlöny 1938 (18. évfolyam)
Noszky Jenő dr.: Maros Imre emlékezete - Horusitzky Henrik: Budapest dunajobbparti részének hidrogeológiája
Hydrogeologie von Buda 337 handlungen über die Herausgabe dieser Karte begannen im Jahre 1919, als seitens der kgl. ung. geologischen Anstalt Fr. Schajarzik, M. v. Pálfy, Z. Schréter und H. Horusitzky (322) mit der Aufgabe betraut wurden, die auf Kaltastralblättern im Massstabe 1:5000 durchgeführten Aufnahmen auf Blätter im Massstabe 1:25,000 zu reduzieren, welche dann für die Öffentlichkeit bestimmt sein sollten. Ihr sollte auch eine monographische Darstellung der geologischen Verhältnisse von Budapest folgen. Diese Arbeit endete eigentlich ohne richtigen Erfolg, dessen Grund in drucktechnischen Schwierigkeiten und Missgriffen zu suchen war. Die Aufnahmen wurden bereits im Jahre 1921 beendet. Auch die Karte im Massstabe 1:25,000 verliess die Presse, war aber schwer leserlich. Nachdem die Erläuterungen aus verschiedenen Gründen nicht herausgegeben werden konnten, kam auch die Karte nicht in den Buchhandel. Einige Exemplare sind jedoch bei Fachleuten aufbewahrt, sodass ich es für nötig hielt, auch über die kurze Zeit ihres Erscheinens zu berichten. VI. Periode: seit 1935. Die sechste Periode geologischer und hydrologischer Arbeiten wurde vom Bürgermeisteramt der Haupt- und Residenzstadt Budapest eröffnet, als mit dem Erlass No. 102702 vom 21-sten Juni 1934 die geologische und hydrologische Aufnahme des am linken Donauufer gelegenen Stadtteiles von Budapest verordnet wurde, mit dem Vermerk, daiss diese hauptsächlich bis zum tragfähigen Untergrund zu bewerkstelligen sei. Laut dieses Erlasses wurde die Arbeit unverzüglich in Angriff genommen und ihre Ergebnisse sind bereits 1935 erschienen (389). Da diese Arbeit auch praktischen Zwecken dienlich war, verordnete das Bürgermeisteramt eine ähnliche Aufnahme des am rechten Donauufer gelegenen Stadtteiles und die Darstellung der Ergebnisse auf einer Karte im Massstabe 1:10000. Gleichzeitig war auch die Herausgabe eines erläuternden Textes beschlossen. Mit beiden Arbeiten wurde Verfasser dieser Zeilen betraut. Diese Karten, welche also die geologischen und hydrologischen Verhältnisse beider Stadthälften Budapests darstellen, eröffnen die sechste Periode in der hydrogeologischen Kentniss unserer Haupt- und Residenzstadt.