Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

Die war inen Heilquellen von Budapest 95 messungen von J. Szilvdssy in der Zeit vom 15. Juli 1935 bis 18. August 1936 und ihr Vergleich mit den Niederschlagsverhältnissen geben der Annahme Platz, dass Regenfälle über 20 mm Höhe bei einer Dauer von 5—8 Tagen ein Sinken der Quellentemperatur um 0.2—0.8° C herbeizuführen imstande sind. Am 9. Oktober 1935 wurde an der Quelle I des Römerbades (mittlere Temperatur 21° C) eine Wassertemperatur von 20.8° C gemessen; einige Tage früher, am 4. und 6. Oktober ist eine Regenmenge von insgesamt 22.9 nun gefallen, die abkühlend auf das Quellwasser gewirkt hat. Die Temperatur derselben Quelle betrug am 6. Oktober 21.8° C, die am 2., 5. und 6. herabgefallene Regenmenge belief sich auf 5 mm. Sehr auffallender Temperatur­rückgang wurde an dieser Quelle am 13. Oktober beobachtet, die an diesem Tag nur 21.4 C Wärme besass. Allerdings wurden vorher aus Nordwest (aus der Gegend Piliscsaba, Dorog und Esztergom) Niederschläge von etwa 22 mm Intensität gemeldet.. In der gleichen Zeit haben auch die übrigen Quellen dieser Gruppe Abkühlung erfahren. Die im Mai 1937 beobachteten Temperatur­verluste lassen sich ebenfalls auf den Einfluss atmosphärischer Niederschläge zurückführen (100 mm Regenhöhe). Der Einfluss des Niederschlages auf die Temperatur des Quellwassers lässt sich lediglich an den Quellen des Römerbades nachweisen. An unseren übrigen warmen Quellen konnten bisher durch versickerndes Niederschlagwasser herbeigeführte Temperá­in rschwankungen nicht wahrgenommen werden. 3. Die Wasserführung der Donau kann insbesondere zur Zeit hoher Wasserstände von gewisser Wirkung auf die Quellentempera­tur sein. Sie vermag aber nur unbedeutende Wärmeschwankungen hervorzurufen, die nur ganz ausnahmsweise merkliches Mass errei­chen, aber auch dann nicht in dem von Dr. Várady erwähnten Sinne auftreten, der zur Zeit hohen Wasserstandes eine Zunahme der Quellwassertemperatur beobachtet haben will. Vom Wasserstand der Donau herrührende Temperaturänderung konnte bisher allein an der Quelle des Gellértbades nachgewiesen werden, als ihre Wärme bei + 4.64 m Wasserstand des Stromes auf 41° C zurück­ging, gegenüber ihrer mittleren Temperatur von 45.5° C. Alle ande­ren unserer Thermen haben sich gemäss den bisherigen Beobach­tungen vollkommen neutral gegenüber den Wasserstandsänderun­gen der Donau verhalten.

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