Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Szily József dr.: Bodenuntersuchungen in der Wasserbautechnischen Praxis

22 József Szily bedeutet (l m den vorerwähnten massgebenden Korndurchmesser, c ist ein vom Porenvolumen des Bodens abhängiger Wert, der von Slicliter bestimmt wurde. Bei 26 — 47% Grenzwerten des Poren­volumens bewegt sich c zwischen 84.3 und 11.8. Die Terzaghi sehe Formel erfordert demnach neben der Korn­zusammensetzungskurve auch die Bestimmung des Porenvolumens des Bodens. Letzteres kann mit Hilfe eines Entnahmezylinders von bekann­tem Rauminhalt V c mn (V = 200—300 cm 3) bestimmt werden. Vom untersuchten Boden wird eine Probe genommen, wobei darauf zu achten ist, dass das Material in ungestörtem Lagerungszustand in den Zylinder gelange. Am besten wird der Zylinder so tief in den Boden gedrückt, dass die eingeschlossene Probe über den oberen Zylinderrand hinausrage. Nachher wird der Boden um den Ent­nahmezylinder bis zu dessen unteren Rand weggeräumt, was mit Rücksicht auf die lockere Beschaffenheit des Bodens mit der Hand zu geschehen hat. Hierauf wird die eingeschlossene Probe mittels einer scharfen Platte die man an den unteren Zylinderrand anlegt und andrückt, vom gewachsenen Boden abgetrennt; auf ähnliche Weise wird mit einer anderen Platte der aus dem Zylinder heraus­ragende Teil der Probe abgeschnitten. Der Zylinder und die beider­seitigen Platten schliessen nun eine ungestörte Probe von bekann­tem Rauminhalt (V cm 3) ein, die jetzt in einen gut verschliessbaren Papiersack umgeleert werden kann. Im Zuge der Untersuchung wird die Probe nach sorgfältiger Berechnung auf ihr Gewicht ge­prüft (G gr) sodann bestimmt man das spezifische Gewicht der Bodenart (y-%). Aus dem Gewicht und dem spezifischen Gewicht lässt sich das Porenvolumen G n = 1 — v r, leicht ermitteln. Das Rechnungsverfahren betreffend muss darauf hingewiesen werden, dass die durch dasselben erzielten Resultate nur für Nähe­rungsberechnungen Eignung besitzen. Bei der Berechnung von Brunnen bieten Pumpversuche die meisten Vorteile zur Bestimmung des Sickerungsbeiwertes k. Die einzigen Nachteile dieses Verfahrens sind vielleicht die Umständ­lichkeit der Ausführung sowie die hohen Kosten. Im wesentlichen

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