Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

,218 Ferenc Papp Kiesbank, die nur bei niedrigem Wasserstande aus den Fluten her­vorragte, ohne irgendwelchem Pflanzenbestand, ein Gebilde aus Schlamm und Schotter, dessen Aufbaumaterial von den Sturmwin­den in grossen Mengen in wirbelnden Staubwolken davongetragen wurde. Aber schon in dieser Zeit machten sich feuchte Stellen be­merkbar, über denen nach Sonnenuntergang und zur Morgendäm­merung dunstige Nebel schwammen. Solche feuchte Stellen warer an der Nordspitze der Insel und an der gegen Osten auslaufenden Bank, üer sogenannten Badeinsel. Vor diesen Sandbänken teilte sich der Strom in mehrere Arme. Einer derselbe nahm seinen Weg über den heutigen Grossen Ring (Teréz-körúit, József-körút) auf Fig. 46. Wasserfall des artesischen Brunnens auf der Margareteninsel. der Pester Stadtseite und zog sich durch versumpftes Gelände dahin. Im Laufe der Zeit hat sich pflanzliches Leben an den Sand­bänken angesiedelt undzwar wie man es annehmen darf, ging dies­es Leben von den feuchten Stellen aus, wo die heissen Quellen an die Oberfläche drangen. Die ersten Vertreter des organischen Le­bens waren Pflanzen niedriger Ordnung, Mikroorganismen, ihnen folgten die Algen, die feuchtigkeitsliebenden Sträucher. Grosse Scharren der Zugvögel nahmen die Insel in ihren Besitz, schwer­fällige Schildkröten, Wasserratten führten ein beschauliches Leben. Da erscheinen die ersten Menschen in dieser Gegend. Es entstehen

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