Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)
Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest
Die warinen Heilquellen von Budapest 217 malis. Bei den zwei Schleusen hat A. Boros folgende kalktuffbildende Moose gefunden: Barbula tophacea (Brid.) Mitt., Bryum bicolor Dicks, Bryum Schleicheri Schwgr., Hygramblystegium irriguum (Wils.) Loeske, Eurhynchium speciosum (Brid.) Milde; ferner die Pfalzen Lemna trisulca L., Ceratophyllum demersum L., Polygonum amphibium L., Utricularia vulgaris L., Veronica Velenovsky Uechtr., Györffy I. erwähnt Phiscomitrium piriforme L. Brid. und Mniobryuin calcareum Warnst. Von E. Woynarovich (93) erhielt ich entgegenkommenderweise die literarischen Angaben über das Fauna. Er erwähnt 6 Arten der Rotatorien, uzw.: Diaschisa Gibba Ehrb., Lecane brachidactila Stenroos, Lecane ungulata Gosse, Monostyla bulla Gosse, Habrotrocha bidens Gossa. Eosphora digitata Erhrb. Die Krebse niederer Ordnung sind nach M. Jungmayer (98) vertreten durch: Cyclops (Eucyclops-Tropocyclops) parasinus Fisch (vorherrschend), Cyclops (Macrocyclops) albidus Jur., Cyclops (Macrocyclops) fuscus Jur., Cyclops (Eucyclops) serrulatus Fisch. Die Quellen der Margareteninsel. Die Stelle der von steinverkleideten Deichen geschützten, im bunten Blumenschmuck prangenden Margareteninsel bot in vergangenen Zeiten ein völlig anderes Bild. Im oberen Pliozän bewegte sich über diese Stelle ein der heutigen Donau an Abmessungen weitaus überlegener Urstrom, dessen Wasserspiegel um ungefähr 40 m über dem heutigen Donauwasserspiegel lag, wie es die Schlamm- , Sand- und Kieselschichten der Kisceller Hochfläche, des Ofner Schlossberges ferner die Aufschlüsse in Pestszenterzsábet, in Kőbánya und in Pestszentlörinc deutlich zu erkennen geben. An der Stelle der heutigen Margareteninsel kam es in dieser Zeit nur selten und zu vorübergehenden Anhäufungen fester Geschiebe. Erst am Ende des Pleistozän, zu Beginn des Altholozän, als der Urstrom — wie es Prof. Sehafarzik schreibt — ungeheure Zerstörungsarbeit an seinem Delta verrichtet hat, beginnt die Versandung dieser Stromstelle. Nach der Stabilisierung des gegenwärtigen Strombettes der Donau begann sich hier eine Insel aufzubauen aus Sand und Kies, die das Wasser mitgebracht und seit dem Altholozän an dieser Stelle abgesetzt hat. Anfänglich war es eine