Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Szily József dr.: Bodenuntersuchungen in der Wasserbautechnischen Praxis

Bodenu iitersuc liung in der Wasserbautechnischen Praxis 21 Radialrichtung zum Brunnen — Beobachtungsbrunnen anzulegen sind. Zur Berechnung der Geschwindigkeit genügt aber die Kennt­nis des Gefälles / allein nicht, es muss auch der Sickerungsbeiwert k erhoben werden, dessen Wert durch die Grösse der Bodenkörner, ihre Form, Oberflächenrauhigkeit, durch das Porenvolumen des Bodens, durch die Temperatur den Sickervvassers bezw. seine Vis­kosität bedingt ist. Der Beiwert k lässt sich nur auf empirischem Wege bestimmen, da er von Umständen abhängig ist. die matema­tisch schwer erfasst werden können. Seine Bestimmung kann auf dreierlei Arten erfolgen: 1. Mit Hilfe von aus Beobachtungen abgeleiteten Formeln (Rechnungsverfahren), 2. durch Pumpversuche, 3. durch Messungen im Laboratorium. Das Rechnungsverfahren erfordert die Kenntnis der mass­gebenden Korngrösse des untersuchten Bodens (d n ), die durch mechanische Siebanalyse ermittelt werden kann. In der Allan Hazen'sehen Formel ist d m der massgebende Korndurchmesser, der aus der Kornzusam­mensetzungsKurve des Bodens gewonnen wird, indem man jenen Korndurchmesser auswählt, dessen Mass von 90% der Bodenkörner unterschritten und von 10% überschritten wird. Der in der Formel enthaltene Wert t° gibt die Temperatur des Sickerwassers an. In der Terzaglu sehen Formel Fig. 1. k = 116/0.7 + 0.03 t°] d m 2 k 771 il m~ c

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