Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)
Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest
,210 Ferenc Papp Eigentum des Frauenveriens von Graz. Eine Urkunde aus 1515 berichtet über das Kloster des Ordens der Heiligen-Geist-Ritter, das sich in dieser — damals Sycambrien genannten — Gegend befand. Auf der Aufbruchstelle der Quellen bietet sich dem Auge ein sehr lehrreiches Bild über die mühsame Arbeit der Gewässer. Das Gebiet wurde bis zum vollständigen Ausbau der Schutzdeiche an der Donau bei jedem Hochwasser überflutet und die Quellen mussten sich durch die dicke Schlammdecke, die der Strom hinterlassen hat durcharbeiten. Aus diesem Kampfe des unterirdischen Wassers mit dem oberirdischen wäre bestimmt die Donau als Sieger hervorgegangen, wäre nicht der Mensch der schwächeren aber umso nützlicheren Gruppe der Naturkräfte zur Hilfe geeilt. Ohne Abweisung der Hochfluten durch Menschenhand, hätte sich dieses von blühenden Auen umgebene Quellgebiet bald in eine Stätte trostlosen Moores und faulender Tümpel umgewandelt. Fig. 43. Quellentrichter im Röiner-Bad. Aufnahme von Szilvássy. F. Szentes befasste sich vom balneologischen Gesichtspunkt zuletzt mit dein Römerbad (75.). Linczbauer berichtet über 7 Quellaustritte (14), R. Frohner hat 13 Öffnungen gezählt (96). Ich konnte übereinstimmend mit Szilvássy 16 Aufbruchstellen entdecken. Eine der schönsten Erscheinungsform des Zutagetretens von Wasser bietet sich dem Auge an jenen Stellen, wo das Wasser am Teichgrund von unten empor-