Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

Die warinen Heilquellen von Budapest 209 dass die beiden Überläufe des ansehnlichen Römerbad-Teiches (183.836 in 2) zwei richtige Bäche liefern, die ihren Weg nach Aquin­cum nehmen und sich in den Urömi-Bach ergiessen. Fig. 42. Grundansicht vom Römer-Bad. Terület = Fläche. Ii—XV. Quellen. Trotz dieser nur selten anzutreffenden Ergiebigkeit sind diese Thermen nur bescheidende Nachkommen jener heissen Quellen, die im Pleistozän, im Altholozän an den Hängen des Ürömi-Berges. und am Aranyi- und Rókus-Berg, etwa 40 — 50 m über dem Niveau der heutigen Aufbruchstelle die Bodenoberfläche erreichten. Der Do­lomit im Grundstock des Ürömi-Berges ist nächst des Höhenfest­punktes 157.9 m infolge der zersetzenden Wirkung des Thermalwas­sers in lockeres, poröses Gestein umgewandelt. Südlich von dieser Stelle, am Ürömi- und am Aranyi-Berg, wie auch nordöstlich am Ro­kus-berg haben die Quellen des Pleistozän und Altholozän ebenfalls ihre Spuren, Kalktuff und Aragonit hinterlassen. Diese Ablagerun­gen erscheinen in einer Ausdehnung von etwa 300 m 2 und sprechen über ein Quellgebiet, das bedeutend grösser, als des heutige war. Die Quellen waren von je her von grosser Anziehungskraft. Schon die Römer haben hier 3 Bäder unterhalten, die — nach deu Aus­grabungen zu schliessen — mit jedem Luxus der damaligen Zeit ausgestattet waren. Aufzeichnungen aus den späteren Jahrhunder­ten berichten über ein Hospital, das in der Zeit König Mathias hier gestanden hat. In den folgenden bewegten Zeitperioden haben diese Quellen dem Rüstungsbedürfnis der Zeit entsprechend eine Pulver­mühle in Bewegung gehalten. Das Quellgebiet selbst war damals Hidrológiai Közlöny XVII. 14

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