Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)
Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest
Die warmen Heilquellen von Budapest 147 welchem die dunkleren braunen Felsen des Hornstein-Konglomerats zu sehen sind. Dieses Bild wiederholt sich bis iju 230 m Höhe unzähligemale, so bewahrt z. B. der im 1.40—1.60 m tiefen Grutidgraben des über dem Dache des Fauliner Klosters gegrabenen Wasserleitungskanals befindliche gelbe, stellenweise rote- schlammhaltige Ton die Spuren eines alten Quellbeckens. Fig. 15. Kalktuffvorkommen am Gellértberg. Ablagerungen der einstigen Quellen des Gellért-Bades. Auf den Hornstein-Breccien-Felsen sitzen in 196 m 2—3 mm grosse Baryt-Kristalle, an manchen Stellen sogar so dicht, dass sie die schwarzen, recht grossen Steinknollen mit einem gelben zusammenhängenden Überzug bedecken. Wenn wir vom obersten Aussichtspunkt zum vorher erwähnten Spazierweg zurückkehren und von dort zur Verzweigung in 190 m und dann auf dem in 1933 gebauten Spazierwege weitergehen, können wir in dem Aufschluss desselben hauptsächlich Dolomit beobachten. Auf einem Dolomit-Felsen in einer Höhe von 205 m, können wir 1—2 mm grossen lichtgelben Baryt, darunter Chalzedon beobachten; bei der Wegverzweigung in 197 m finden wir in den Spalten eines etwa 2 m 3 grossen Dolomit-Felsens wasserklaren Quarz; zwischen den limonithaltigen Flecken sieht man an einer Stelle nach I mm grossen Pyrit, Limonit-Hexaeder. Diese Vererzung ist am Fusse des Berges bedeutender, was auch die bei der Sprengung der Kettenkammer der Elisabeth-Brüoke (im Jahre 1900) zum Vorschein gekommenen 10—12 mm grossen Pyrit-Kristalle beweisen. A uf dieser Stelle sind auch 2 — 3 mm grosse wasserklare, bzw. gelb10*