Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

,148 Ferenc Papp liehe, auf anderen Kristallen violette Fluorit-Hexaeder zu sehen. Alle diese Mineralien entstanden im Zusammenhange mit den alten Quel­len des Gellért- bzw. Rudas-Bades. Die Reihenfolge der Ausschei­dung ist: Pyrit, Fluorit, Chalzedon Baryt, Quarz. Auf der nordöstlichen Seite sind die Quellspuren weniger auf­fallend. Beim Bau der Hegyalja-Strasse stiess man im Budaer Mer­gel Stellenweise auf Kalzit-Kristalle, manchmal auf Pyrit-Limonit­Spuren. Es gab auch verblichene Schichten, aber alle diese sind weniger auffallend als die Quellenspuren der Südseite. Am un­verbauten Grund gegenüber dem Hause Oromstrasse 24, liegen in 175 m Höhe einige kleinere unbearbeitete Süsswasser-Kalkstein­Stücke. Gegen Westen zu kommt auf der Szirtes-Strasse in 200 m zersetzter, gelber bzw. in Flecken rosa Dolomit an die Oberfläche. In der Nähe der Budaörsi-Strasse, wurden die Somlói-Strasse und ihre Kanäle in ausgelaugtem, zelligem, limonithaltigem Dolomit, bzw. in limonithaltigem Hydroquarzit (aus dessen Hohlräumen der zer­setzte Dolomit stammt) geführt. An der Westseite der Strasse sehen wir weisse, zersetzte Dolomit-Felsen. An der Südseite der Budaörsi­Strasse sehen wir rote und weisse, verkieselte, dünnplattige Budaer Mergel-Schichten; ähnliche liegen auch in einer Höhe von 210 m, auf einer 20 m 2 Fläche in der Umgebung des Gasthauses „Búsuló Juhász". Auf der südwestlichen Seite der Spitze des Gellértberges (heute Spielplatz) in 219.68 m Höhe war ein etwa 12.500 m 2 umfassender Süsswasser-Kalksteinbruch, welcher die Stelle eines pliozänen war­men Teiches bezeichnet. Solche Travertin-Felsen sind von der Kreuzung der Kelenhegyi- und Szirtes-Strasse westlich, auf dem Grund No. 13.085/1—2., weiters westlich von dieser Stelle bekannt. Am nordöstlichen Auslauf des Gellértberges, am Napberg fin­den wir ebenfalls Thermenspuren, welche trotz der vorgeschritte­nen Bauarbeiten auch heute noch deutlich zu sehen sind. So liegt z. B. an der Nordecke (166 m ü. d. M.) des Hauses Naphegygasse 55. ein etwa 1 m 3 grosser Süsswasser-Kalkstein-Block; im nord­westlichen Teil des Grundes (in 170 m Höhe) Fenyögasse 9., sowie auf der Westseite des Naphegy-Platzes zwischen den Lampensäulen 13.257—56/934. macht sich eine 0.30—0.40 m mächtige Süsswasser­Kalksteinschicht bemerkbar. An der Südseite des Hauses Naphegy­gasse 53/b. kommt im Strasseneinschnitt bunter, Budaer Mergel zum Vorschein; eine Verkieselung ist hier nicht zu beobachten.

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