Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

,132 Ferenc Papp Schichten sind verkiest, graulich-weiss und tragen- stellenweise Baryt-kristalle. An der Ostwald blieb der Einfluss des alten Thermen­aufbruches in einer Breite von etwa 6—8 m, durch die stellenweise rosa, weiss zersetzte Dolomit-Felswand erhalten. Im Nordteil des Steinbruches, etwa 5 m über der Abbaustelle ragt ein alleinstehender, 1 m 3 grosser Kalksteinfels empor, an dessen Seite weisse Kalzite glänzen, auf denen 2—3 mm grosse tafelige Ba­rytkristalle sitzen. Demnach ist die Reihenfolge der Entstehung: 1. Kalzit, 2. Baryt, 3. Limonit. Der in der Westseite des Mátyásberges befindliche alte Stein­bruch bewahrt ebenfalls interessante Quellspuren. An der Ostseite des Berges ist Nummulinen-Kalkstein, Bryozoen- und Budaer Mer­gel zu sehen; all diese haben sich entlang zweier Linien unter der Wirkung einstiger Quellen verwandelt. 16 m östlich vom Eingang sind die Mergel-Schichten teilweise verkieselt, teilweise vererzt. Die Schichtenserie umfasst: 1. unver­wandelten Budaer Mergel 0.6 m, 2. kieseligen, weissen, zersetzten Mergel 0.3 m, weissen, zersetzen Mergel 0.4 m, 4. kieseligen, limo­nithaltigen Mergel 0.9 m, 5. weissen, zersetzten Mergel 0.9 m, 6. aus­gelaugten, korrodierten Mergel 1.4 m. Diese Mergel-Schichten fallen in der Richtung 8 ' mit 20° ein. 35 m von dieser Stelle entfernt ist auf dem Nummulinen-Kalk­stein bis zu einer Höhe über 10 m, längs einer 20—50 cm breiten Linie Kalzit und Baryt, sowie Vererzung zu beobachten. Die Kalzite sind vom Skalenoeder-Typ, wachsgelb, der Barit ist 12—14 mm lang und erscheint in 2—3 mm breiten, gelblich-braune Kristallen. Das Erz besteht überwiegend aus Limonit, stellenweise sind 2—3 mm grosse, vollkommene Pyrit-Kristalle zu finden, welche jedoch von Limonit bedeckt sind. Es ist also wahrscheinlich, dass der hie­sige Limonit aus Pyrit, eventuell Markasit hervorgegangen ist. Längs dieser Thermen-Linie ist infolge der Korrosionen eine Höhle entstanden. Alles zusammengefasst, sind der den Mátyás-Berg aufbauende Dolomit, der Nummulinen-Kalkstein, der Bryozoen- und Budaer Mergel an mehreren Stellen so verwandelt, dass wir auf alte Quell­wirkungen folgern müssen. Die Höhe beträgt nach den gegenwärti-

Next

/
Thumbnails
Contents