Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

,126 Ferenc Papp falls auf die Wirkung der Warmenquellen. U. d. M. fand ich runde grössere, kleine ausgewaltzte und ganz kleine Quarzkörner, ver­kittet durch eine liinonithaltige Bindesubstanz. In diesem Binde­mittel waren auch Opal, Chalcedon und Quarzin enthalten. All diese weisen auf die Tätigkeit der warmen Quellen hin. Fig. 11. Von Thermalquellen angegriffener Dolomit Ördögorom. Der ausschlaggebenste Beweis für Thermen ist der Kalktuff (auch Travertin genannt). Der Kalktuff befindet sich in mehreren aufeinander folgenden Lagern. 235 — 220 m ü. d. M. sehen wir die Pliozäne Ablagerungen, sie sind weiss, und enthalten viel weniger Schlammbeimengungen, als die niedrigeren pleistozänen Schichten, welche letztere frisch bräunlich sind. Näher betrachtet bemerkt man, dass die unteren Ablagerungen — so wie es schon J. Szabó nachgewiesen hat — grössere Mengen Erbsensteine Versteinerungen enthalten. Die Mächtigkeit der Schichten schwankt zwischen 0.4 — 16 m. In den Miarolithen sind die weissen Aragonitdrusen häufig, manchmal kommt auch Calcit. Die kleinen Hohlräumen der hangenden Schichten enthalten stellen­weise auch verkohlte Beimengungen (am Urömberg, in der Stein­grube von Amon, im Schlossberggarten). Hält man man die Eintei­lung von J. Pia (31) vor Augen, so kann behauptet werden, dass unsere Kalktuffe in den meisten Fällen abiogenetisch aus CaH2(C03)2

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