Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

Die war inen Heilquellen von Budapest 127 entstanden sind. Bei einzelnen Quellaustritten finden wir unterge­ordnet auch biogenetische Kalktuffe, die unmittelbar auf die Wir­kung der kalksscheidenden Algen sich ablagert haben. Im Gegen­satz, zu den abiogenetisch entstandenen Kalktuffen haben letztere poröse zellige Struktur. Die geländegestaltvnde Arbeit der Thermen. Die dem heissen Thermalwasser innenwohnende teils aufbau­ende z. T. zerstörende Kraft hat unter der Gunst der Verhältnisse eigenartige, ins Auge fallende Geländeformen in den Budaer Ge­birge hervorgebracht. Fig. 12. Einsamer Dolomitfels im Farkasvölgy. Abgesondert stehende Felsen, durchzogen von Hohlräumen,. Gängen erinnern am Gellértberg, Sasberg, Ördögoromberg, im Zug­liget (in dem Garten des Sanatorium's Révész) an die einstigen warmen Quellen. Diese und ähnliche Werke der Natur müssen aber mit Vorsicht beurteilt werden, da die korrodierende Wirkung des Wassers ebenfalls ähnliche Formen entstehen lassen kann. Die auf­steigenden Thermen färben, kristallisieren das Nebengestein und lassen die vorher genannten Mineralien ausscheiden. Die in den Budaer Bergen vorkommenden Dolomite, Kalksteine, Mergel, die hornsteinführenden Breccien, Sandsteine sind alle durch Thermal­wasser zeugten Geländeformen. Neben diesen von ehemaligen Quel-

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