Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

Die war inen Heilquellen von Budapest 125 warmen Quellen angegriffen. Die Wirkung der Quellen besteht im Falle der Verkieselung im Erhärten des Gesteins, wir finden aber auch solche Funkte, wo das Wasser eine zersetzende Arbeit geleis­tet hat. Im letzteren Falle ist der Mergel mehlartig und buntgefärbt. (Árvácska-Gasse, Tamás-Gasse). E. Schert (21) meint, dass der Mergel sogar zur Farberde zerfallen kann. Fist. 10. Verkieselter Mergel am Siidliange des Gellértberges. Der mitteloligozäne Hársberger Sandstein erhält unter der Ein­wirkung der Thermen — bunte Färbung und es lockert sich auch sein Gefüge (nordwestlich vorn Jánosberg: Petnehazer Wiesen; 371 m Hügel enthält in seinem nordöstlichen Steinbruch zersetzten Sandstein). F. Schafarzik erkennt in dem pannonischen Sandstein in der Denevér Gasse Spuren einstiger warmer Quellen. Der Sand­stein ist da limonitreicher. E. Schert fand einen roten Hársberger Sandstein bei Budakeszi (Kovaköberg), den er für ein von alkalisch­erdigen Quellen zersetztes Gestein betrachtet. Verfasser fand an dem südwestlichen Teil des Felsö-Kecske­berges (392.7 m) einen Trichter (1.5 m breit 0.8 m tief) ausgefüllt mit lockeren Hársberger Sandstein, der ebenfalls ein Zerstörungs­produkt der Thermen ist. Es ist ein naheliegender Gedanke, dass auch die eozänen horn­steinführenden Breccien durch warme Quellen erzeugt worden sind; diese Ansicht wird auch von J. Molnár geäussert (2), doch fehlt es noch an unwiederlagbaren Beweisen. Ferenczi und E. Schert denken die Entstehung des Hársberger Sandsteines betreffend eben-

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