Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)
Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest
120 Ferenc Papp Nach F. Scfiafarzik sind die für die Thermen charakteristischen Mineralien die folgenden: Gang-Quarz, Pyrit (mit Ausnahme des im Kisceller Ton befindlichen), Baryt 1., Fluorit, Quarz II.. Dolomit. Kalzit 1., Baryt 11., Kalzit, Aragonit, weiterhin: Markasit. Gips (mit Ausnahme des im Kisceller Ton befindlichen) und Opal. Die charakteristischen Gesteine sind: Travertin, (mit Abarten) zersetzter Dolomit, farbiger Dolomit, verkieselter Mergel, bunter Budaer Mergel, zersetzter Kalkstein, verkieselter sarmatischer Kalkstein, kieseliger Bauxit, frischer und fahlgrauer Hárshegycr Sandstein. Charakteristische morphologische Gebilde sind: Travertin-Lager, Quellentrichter, hervorragende Gestein-Bänke, Gestein-Säulen, Gestein-Wände. Mineralien die auf Thermen hinweisen. Das SiOa ist teils in Quarzkriställchen, teils amorph als Opal anzutreffen. Die aufgewachsenen Quarzkristalle kann man an der Spalten des Dolomits, ferner an eozänen Breccien beobachten. Sie kommen am Gellértberg, Klein-Gellértberg, an der VI. Scholle des Sasberges, am Kleinen-Schwabenberg, am Mathiasberg, am Schlossberg („Várhegy") und am Kleinzellerplateau vor; Verfasser fand sie im südlichen Steinbruche des Ördögorom, zwischen Breccienschichten und in der VII. Scholle des Sasberges. In der Umgebung von Budapest befinden sich mehrere Abarten des Opals, als Zeugen der einstigen Thermen. So fand man im südöstlichen Stadtteil, in Rákos bei dem Eisenbahnbau einen dichten braun-weiss gestreiften Opal. Unter dem Mikroskop zerfällt die Struktur in Chalcedon und Opal. Das Chalzedon selbst an den Gesteinen aufgewachsen ist auch längst bekannt. Der zellige Quarz wurde auch nachgewiesen. Z. Schröter (10) erwähnt Verkieselungen an den folgenden Stellen: Farkasvölgy, Sasberg, Klein-Gellértberg, Gellértberg, KleinSchwabenberg, Hűvösvölgy (Lipótmező, Ördögárok), Zugliget, Mathiasberg. Zur Ergänzung sollen wir noch einige neue Fundorte erwähnen: die Ostseite des Geílértberges (im Aufschlüsse des We-