Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)
Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest
Die war inen Heilquellen von Budapest 111 Salzgehaltes-Diploporendolomit, nachher Hauptdolomits bezw. an einzelnen Stellen cephalopodenführenden Kalkstein und am Ende der Trias Dachsteinkalkstein ablagerte. Eine wichtige Änderung tritt dann in Jura ein. hn Jura und in der Kreide erhob sich nächmlich das ganze Gebiet des Budaer Gebirges und bildete ein Festland. Zu Beginn des Tertiärs, im Eozän, trat wieder eine Senkung ein. In den Buchten der wiederum vordringenden Thetys lagerte hornsteinführende Brekzie, Mummulinenkalksstein, Bryozoen- und Budaer Mergel ab. Im Bereiche des Budaer Gebirges sind diese Bildungen in einer ansehnlichen Mächtigkeit ausgebildet, während sie auf der Pester Seite, nach den Angaben der Zsigmondy'schen Tiefbohrung nur eine kleinere Mächtigkeit von insgesamt 10 m erreichen. Dieser Umstand weist darauf hin, dass zu Beginn des Tertiärs das Meer irn Gebiete des Budaer Gebirges bedeutend tiefer war als auf der Pester Seite. Das kristalline Gebirge in der Umgebung von Zsátnbék, südwestlich vom Budaer Gebirge, befand sich zu Anfang des Tertiärs im Sinken. Der abgetragene Schutt lieferte Material zur Bildung des Hárshegyer Sandsteins und Kisceller Tones. Der im Mitteloligozän abgelagerte Kisceller Ton besitzt auch im Osten des Gebietes die beträchtliche Mächtigkeit von 325 in. So kann man annehmen, dass das oligozäne Meer an beiden Seiten nicht gleich tief war. Der Meeresgrund wies keinen steilen Fall auf, er besass eine sanfte Böschung. Im Jungtertiär, im Miozän, waren die Verhältnisse anders. In dieser Zeit bildete der grösste Teil des Budaer Gebirges ein Festland und hing mit dem Koväcser- und Pilis-Gebirge zusammen. Das Gebiet jedoch, welches östlich der heutigen Donaulinie lag, südlich dem Budaer Gebirge, war von einem seichten, ausstissenden Meer bedeckt. Das Klima war in dieser Zeit wärmer, worauf die Leithakalk- und sarmatische Kalkschichten hinweisen. Die vulkanische Bildung, welche im sarmatischen Kalksteinkomplex des Tétényer Plateaus anzutreffen ist, liefert einen Beweis für die vulkanische Tätigkeit des Visegráder Gebirges. Im unteren Teil des Pliozäns, in der pannonischen Stufe lagerten feine Sedimente, pontisch-pannonischer Ton ab. Den höheren Horizont des Pliozäns, das Levant vertreten die Sand- und Schotterablagerungen der Donau, die in der Gemarkung