Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

112 Ferenc Papp der Ortschaften Pestszenterzsébet, Pestszentlőrinc, Rákoskeresztúr vorkommen. Diese, sowie die Kalktuffschichten des Budaer Gebir­ges, unterrichten uns über den Reichtum an oberflächlichen und aus der Tiefe hervorbrechenden Gewässern. Am Sasberg, Gellértberg, Napfcerg, Várberg, Rókusberg, im Hűvösvölgy, Zugliget, am Rózsa­domb, Kisceller Plateau, Aranyiberg, Táborberg und Ürömberg waren in dieser Zeit Teiche, bzw. Sümpfe, die von Thermen gespeist wurden. Darüber haben wir. übrigens schon ausführlicher berichtet. Nach dieser nassen, dunstigen Periode trat das Pleistozän ein, wo die subaérischen Ablagerungen des trockenen Kli­mas: Löss und Flugsand grössere Gebiete einnahmen. Im Diluvium und Alluvium förderte die Donau und der Rákos­Bach viel Schotter, Schlamm und Sand in das Gebiet der Pester Ebene, welches damals sumpfig war. Die Stürme wehten am Ufer den Sand in grossen Haufen zusammen; in Megyer, und in der Gemarkung von Rákos bildete sich ein Flugsand-Gebiet. Das Was­ser bewegte einen Schutt zwischen den mit Wald und Gebüsch be­deckten Hügeln und Bergen der Budaer Seite, stellenweise erweiter­ten sich die Klüfte zu Höhlen, während an anderen Stellen das Wasser den Schotter in die Donau förderte. In der Nähe des Donau­ufers, am Grunde der warmen Teiche, lagerte auch weiterhin Kalk­tuff ab. Die angeführten zahlreichen Gesteinarten geben mehrere Ver­änderungen an, die meistens durch Schichtenbewegungen hervor­gerufen oder von solchen gefolgt wurden. Diese Bewegungen waren von sehr grosser Wichtigkeit vom Gesichtspunkte des Aufbrechens der Thermen. Dadurch entstanden nämlich jene Spalten, durch die das oberflächliche Wasser heruntersickern konnte, und zwar in grösserem Masse als in anderen Gebieten. Andererseits machten die Spalten den Weg für das aus der Tiefe hervorbrechende Wasser frei. Infolge der in nordwest-südöstlicher Richtung erfolgten hori­zontalen und vertikalen Bewegungen grossen Masses bildete sich das fast 10 km lange und 300 m breite Gebiet aus (vom Gellértbad bis zum Rómaifürdő), wo nun die Budapester Thermen entspringen. Die ist die sogenannte Thermal-Linie. Sie bildet eigentlich den süd­westlichen Flügel jener in nordwest-südöstlicher Richtung ablaufen­den Antiklinale, die der Donau-Richtung entspricht. An diesem Flügel lassen sich noch auch kleinere Wellen und Falten erkennen,

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