Hidrológiai Közlöny 1936 (16. évfolyam)
Ijjász Ervin: A nyersalomtakaró szerepe az erdők vízháztartásában
Die Rolle des Rollhumus im Wasserhaushalte des Waldes 91 zeitig stattfindet. Am besten ist dies bei Abb. 3 ersichtlich; die übrigen zeigen ganz ähnliche Erscheinungen. Wenn man den Verlauf der Temperaturkurven der Abb. 1, 2 und 5 mit den Feuchtigkeitsverhältnissen vergleicht, kommt man zu dem Ergebnis, dass der Wassergehalt gefrorener Bodenschichten eine Verminderung erfährt, bzw. unverändert bleibt. Interessant sind die Feuchtigkeitsverhältnisse der Versuchsflächen 1 und 2. Beide Abbildungen zeigen viel Bodenfeuchtigkeit, die vom Herbst bis zum Frühling steigt und vom Monat Mai ab langsam kleiner wird. Dies findet seine Erklärung darin, dass die Versuchsfläche l am Fusse einer Berglehne liegt und auf dem undurchlässigen Untergrund eine Ansammlung von Sickerwasser stattfindet, welches die oberen Bodenschichten von unten durchnässt. Ähnlich sind die Verhältnisse bei Versuchsfläche 2, wo auf undurchlässigem Untergrund im Frühjahr eine Strömung des Grundwassers festgestellt werden kann. xn ! Ii ü! iv v.ho -noNAT 1 1 1 1 1 r -I00°/o abb 7 Ábra. / \ o a NYEESHMMUSITOVARO NEDVESJEÖVISlOmfllNnii VÁLTOZÁSA. WECHSEL DER SEUCKTIGKEÍTSVERHÁLINÍSSE DER ROHHUMUSDECKE, Abb. 7. — 7. ábra. Zum Schluss betrachten wir die zusammenfassenden Abbildungen der Feuchtigkeitsverhältnisse verschiedener Rohhumusdecken. Abb. 7 zeigt die Veränderungen der Feuchtigkeitsverhältnisse, als eine Funktion der Zeit. Die neben den Kurven befindlichen Zahlen verweisen auf die sechs Versuchsflächen, bzw. auf den sie bedeckenden Auflagehumus. Die volüenigen Kurven beziehen sich auf die drei Fichtenbestände, die gestrichelte auf Buche und die strichpunktierte auf Kiefer, die punktierte auf die Schlagfläche, Es ist ersichtlich, dass bei dem fast gleichstarken Auflagehumus der Fichtenbestände der Wechsel der Feuchtigkeitsverhält-