Hidrológiai Közlöny 1936 (16. évfolyam)

Weszelszky Gyula dr.: A budapesti hévvizek rádiumemanációtartalmának eredetéről

28 Gy. Weszelszky Wassermenge übergibt, und umgekehrt. Dies geht übrigens auch aus dem Verhalten dieses Brunnens selbst hervor. Die erste Unter­suchung, deren Gegenstand das aus den Klüften des höher gelege­nen Mergels hervorbrechende Wasser war, ergab 12.5 eman/lit. Radiumemanation, wogegen das aus dem Dolomit, also dem die Emanation liefernden, radiumhaltigen Gestein hervorquellende Wasser nur mehr 10.1 eman/Liter Radiumemanation enthielt. Unter­dessen hatte sich jedoch der Wasserertrag des Brunnens sehr beträchtlich gesteigert. Wie aus den obigen Angaben ersichtlich, nimmt der Radium­emanationgehalt der gebohrten Brunnen mit ihrer Entfernung von den alten Quellen ziemlich rapid ab. Hieraus folgt, dass man, wenn man an Radiumemanation reiche Wässer gewinnen will, die Boh­rungen möglichst nahe zur Rákóczi-Quelle placieren muss. Hier sind nach den bisherigen Erfahrungen die wasserliefernden Schich­ten bereits in geringer Tiefe anzutreffen, und es stehen — wie aus dem Beispiel der am Donauquai niedergebrachten Bohrung ersicht­lich — dort noch grosse Wassermengen zur Verfügung, so dass aus einer mit entsprechendem Durchmesser angesetzten Bohrung ein reicher Wasserertrag erwartet werden kann. Nach den neueren Erfahrungen sind auch in grösserer Entfer­nung vom Gellért-Berg Wässer in ausreichender Menge zu erboh­ren, die aber bereits an Radiumemanation ärmer sein werden. Ich will damit nicht sagen, dass diese Wässer minderwertig wären, weil — wie ich gelegentlich bereits ausführte — das Radium oder die Radiumemanation nur einen, aber nicht den einzigen wirksamen Faktor der Thermen darstellt. Ich erblicke die Wirksamkeit der aus grossen Tiefen heraufbrechenden Wässer hauptsächlich darin, dass dieselben unterwegs und an der Oberfläche angelangt noch eine Zeit hindurch so zu sagen: leben. Untersucht man einen alten Quellengang, so gewahrt man, dass das einst dort geflossene Wasser die Gesteine, mit denen es in Berührung gelangte, zersetzte, einzelne Bestandteile herauslöste, dafür aber mitgeführte Bestandteile zurück­liess. Aus dem an die Oberfläche gelangenden Wasser werden die gelösten Gase allmählich frei, das Wasser nimmt aus der Luft Sauer­stoff auf und seine Temperatur sinkt. Diese Umstände bewirken die Ausscheidung eines Teiles der gelösten Bestandteile und die in Lösung verbliebenen erfahren eine Umgruppierung. Dieser Vor­gang ist nicht nur mit der Ausscheidung von Stoffen, sondern auch mit der Entfesselung von Energie verbunden. All diesen Vorgängen

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