Hidrológiai Közlöny 1935 (15. évfolyam)

Vitális Sándor dr.: A békásmegyeri új artézi kút

180 Dr. S. Vitális Paleozän (Sparnacien?). 470.00—509.90 m brackische und Süsswassersedimente, schieferige, kohlige, bituminöse Tone, Schotter, Mergel und Kohlenschnüre. Obere Trias (Norische Stufe). 509.00—553.20 m Dachsteinkalk mit Spalten. Obere Trias (Karnische Stufe). 553.90—556.00 m Hauptdolomit. Die zwischen dem Kisceller Ton und dem Budaer Mergel gelegenen Schichten deuten auf eine Veränderung des Meeres hin, während zwischen dem Budaer Mergel und dem Nummulinenkalk eine Diskordanz festzustellen ist, so dass der Budaer Mergel auf Grund des Profils der Bohrung von Békásmegyer entschieden in das untere Oligozän gehört. Die Abgrenzung des mittleren-, un­teren- und Paleozäns, sowie die Parallelisierung derselben mit den eozänen Schichten des Esztergomer Kohlenbeckens konnten in­folge des schlechten Bohrungsmaterials nicht überzeugend durch­geführt werden. Auffällig ist die geringe Mächtigkeit des Dachsteinkalkes, umso mehr, da in dem von der Békásmegyerer Bohrung kaum. 2 km entfernten Bad Csillaghegy nahezu 400 m im Dachsteinkalk gebohrt wurden, ohne den Hauptdolomit zu erreichen. Weiter O-lich von der Békásmegyerer Bohrung sanken die Schichten infolge von Staffelbrüchen in immer grössere Tiefen hinab. Die Békásmegyerer Bohrung lieferte aus 8 Spalten der eozä­nen Schichten aus den Tiefen von 332.50, 333.60, 338.10, 342.10, 344.70, 346.10, 366.00 und 455.46 m, 300, 500, 100, 100, 200, 100, 100 und 200, zusammen 1600 Minutenliter warmen Wassers, das am Ausfluss eine Temperatur von 24.7° C zeigte. Im Dachstein­kalk wurden von 2 Spalten aus Tiefen von 530.40 und 533.40 je 200, zusammen also 400 Minutenliter mit einer Temperatur von 25.7° C am Ausfluss erschlossen. Aus den eozänen Schichten stieg das Wasser bis auf 5.70, aus dem Dachsteinkalk bis auf 6 m über die Mündung der Bohrung empor. (Der Ausgangspunkt der Bohrung liegt 105 m über der Adria.) Die Bohrung lieferte nach ihrer Beendigung aus 10 Spalten insgesamt 1800—2000 Minutenliter warmen Wassers, das am Aus­fluss Temperaturen zwischen 23.6—25.4° C zeigte und bis auf 6 m

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