Hidrológiai Közlöny 1935 (15. évfolyam)

Vitális Sándor dr.: A békásmegyeri új artézi kút

Der neue artesische Brunnen von Békásmegyer 181 über das Gelände emporstieg. — Die Temperatur des Wassers war in der Tiefe gemessen bei 330 m 27.5° C, bei 556.00 m 31.0° C: die aus diesen Werten berechneten geothermischen Gradi­enten sind 27.48, resp. 25.57 m, stehen also dem normalen Wert nahe. (Hierdurch ist das Vorkommen eines abnormalen Gradien­ten in dieser Gegend der Budaer Seite ausgeschlossen.) In der Gegend von Békásmegyer—Csillaghegy und des Rómaifürdő ist also nach den Ergebnissen der hier besprochenen neuen Bohrung selbst aus grösseren Tiefen kein heisses Wasser zu erwarten, höchstens in dem Falle, wenn in grossen Tiefen (be­deutend unter 1000 m) eventuell heisses Wasser führende tektoni­sche Klüfte angebohrt würden. Die „Pünkösd" (Pfingsten) Quelle verdankt ihren Namen dem Umstand, dass das warme Wasser am Pfingstmontag 1934 erbohrt wurde. Die von Dr. J. Györki durchgeführten ersten Ana­lysen zeigten gewisse Unterschiede zwischen den beiden Quellen­gruppen. Die detaillierte Analyse wurde von Dr. K. Emszt durch­geführt (siehe in unseren Mitteilungen). Im Umkreis des neuen artesischen Brunnens ist nach den Plänen des Architekten A. Hajós (siehe Photo No 1) der Ausbau einer Badeanlage im Gange und z. T. bereits beendet 2 (siehe Photo No 2 und 3). Wenn die Pläne mit der Zeit vollends zur Ausführung gelangen, wird die neue Anlage das modernste und schönste Frei­bad der Umgebung von Budapest sein. 2 Die Anlage wurde am 6. Juli 1935. unter dem Namen „Pünkösd"-fürdö (Pfingstenbad) eröffnet. Die Redaktion.

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